Presseschau


Zu den allgemeinen Themen in Cuxland (aktuellster Artikel 10.11.2022) ->

Presseschau und Dokumente Baugebiet "Am Medembogen"

Presseberichte und andere Dokumente in Bezug auf unser Baugebiet und Otterndorf. Die Seite wird permanent aktualisiert. Einige Artikel befinden sich hinter einer Paywall. Falls weiteres Interesse an bestimmten Artikeln besteht, bitte mich kontaktieren.

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Das Otterndorfer "Krankenhaus Land Hadeln" hat bereits einige Eigentümerwechsel hinter sich. Seit einem Jahr führen der Landkreis und die Samtgemeinde Land Hadeln dort gemeinsam Regie. Foto: Schröder

Finanzlücke im Krankenhaus in Otterndorf: Höhere Verluste als erwartet

VON REDAKTION | 21.11.2022

Otterndorf. Die Probleme um die Finanzierung des Krankenhauses in Otterndorf werden größer. Der erste "Kassensturz" sorgt für Diskussionen. Das Krankenhaus Land Hadeln in Otterndorf fährt höhere Verluste ein, als der Landkreis Cuxhaven und die Samtgemeinde Land Hadeln es als Gesellschafter...

21.11.2022

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Für das Café Brüning in Otterndorf wird für 2023 ein neuer Pächter gesucht. Die Gespräche zum Weiterbetrieb des Traditionshauses am Kirchplatz laufen, noch steigt aber kein weißer Rauch auf. Foto: Mangels

Wie geht es mit dem Café Brüning in Otterndorf im neuen Jahr weiter?

VON CHRISTIAN MANGELS | 17.11.2022

Otterndorf. Das Café Brüning in Otterndorf ist seit Anfang November geschlossen. Nach nicht einmal vier Jahren hat sich (Unter-)Pächterin Claudia Wolf aus der Medemstadt verabschiedet. Wie geht es mit dem Traditionshaus am Kirchplatz jetzt weiter?

Kein Licht, die Türen sind geschlossen, die Gasträume sind weitgehend leer geräumt: Wer für eine Tasse Kaffee oder auf ein Stück Kuchen ins Café Brüning will,...

17.11.2022

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Vor zweieinhalb Wochen wurde der Zutritt zu dem Haus, in dem die tote Frau entdeckt wurde, im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" untersagt. Foto: Schröder

Mysteriöser Leichenfund in Otterndorf: So ist der aktuelle Ermittlungsstand

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Otterndorf. Wurde sie getötet oder starb sie eines natürlichen Todes? In Otterndorf gehen die Spekulationen nach dem Tod einer Frau weiter. Wir haben den aktuellen Ermittlungsstand zusammengetragen. Der Fund eines Leichnams im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" bleibt weiterhin mysteriös. Dort war vor rund drei Wochen eine tote Frau in einem Haus...

16.11.2022

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Zum 37. Mal findet das traditionelle Fackelschwimmen der Stadt Otterndorf und der Schwimmabteilung des TSV Otterndorf statt. Foto: Adelmann

Ungewöhnliches Spektakel in Otterndorf: 37. Fackelschwimmen steht bevor

14.11.2022

Otterndorf. Anlässlich des Otterndorfer Advent-Fackelschwimmens treffen sich am 26. November 2022 wieder Taucher von nah und fern in der "Grünen Stadt am Meer" und Otterndorf wird erneut zur Bühne eines ungewöhnlichen Spektakels.

Das Ereignis mit Alleinstellungsmerkmal in weitem Umkreis, von der Schwimmabteilung des TSV Otterndorf und der Stadt Otterndorf organisiert, findet immer am Sonnabend vor dem 1. Advent statt und beginnt mit dem Marsch durch die Historische Altstadt an der Sole-Therme.

Der Fackelmarsch, mit Neopren-Anzügen bekleideten sowie mit Taucherbrille, Schnorchel und Flossen ausgerüsteten Wassersportlern setzt sich dort bedächtig in Gang, begleitet vom Spielmannszug, der Otterndorfer Feuerwehr und freiwilligen Helfern. Seinen Weg nimmt dieser über den Großen Specken, den Kirchplatz, Reichen- und Marktstraße, Große Dammstraße, am Altenheim Süderwall vorbei über die Eschweide zur Baar-Rabe-Brücke.

Gegen 18.45 Uhr halten die Zuschauer dann buchstäblich den Atem an, wenn die Fackelschwimmer den Einstieg in die eiskalte Medem zelebrieren und eine spektakuläre Show im Schein der Fackeln unter und über den braunen Wellen beginnt.

Begleitet von einem DLRG-Boot mit dem Nikolaus an Bord arbeitet sich der mystisch anmutende Tross bis zur Goethe-Brücke vor, um kurz darauf hinter dem Hallenbad die kalten Fluten zu verlassen und mit warmen Getränken versorgt zu werden. Der Rückzug der "Nichttaucher" erfolgt über Esch-, Johann-Heinrich-Voß-Straße und den Großen Specken zur Sole-Therme.

Gäste der Veranstaltung können sich bereits ab 17 Uhr auf dem Großen Specken unter anderem mit herzhafter Bratwurst und würzigem Glühwein versorgen lassen. (red)

14.11.2022

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Jetzt geht's los am Großen Specken: Die in die Jahre gekommenen Ufermauer wird saniert und der Uferbereich attraktiviert. Rund 1,5 Millionen Euro kostet die komplette Maßnahme. Foto: Mangels

Großprojekt in Otterndorf: Sanierungsarbeiten am Großen Specken haben begonnen

VON CHRISTIAN MANGELS | 14.11.2022

Otterndorf. Der Große Specken in Otterndorf hat sich in den vergangenen Tagen erkennbar verändert. Der Wellrad-Hafenkran wurde herausgehoben und abtransportiert - ein weithin sichtbares Zeichen dafür, dass die Sanierung des Uferbereichs beginnt.

Ganz langsam hebt sich der fünf Meter hohe Wellrad-Hafenkran in die Luft, Zentimeter um Zentimeter. Am Haken eines Spezialkrans wird die voluminöse Fracht...

14.11.2022

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Geknickte Stimmung beim Pächterpaar: Jonatan Scharf und Tanja Schmautz sind traurig, dass die Eröffnung ihres Restaurants "Kommood" verschoben werden muss. Foto: Kommood

Hoher Schaden: Eröffnung des Otterndorfer Ratskellers nach "Putz-Panne" verschoben

VON CHRISTIAN MANGELS | 08.11.2022

Otterndorf. Kurz vor der Eröffnung des Ratskellers hat sich eine folgenschwere Panne ereignet: Im Zuge der Endreinigungsarbeiten wurden die Edelstahlgeräte beschädigt und haben Rost angesetzt. Der Schaden ist beträchtlich, die Eröffnung verschoben. Pleiten, Pech und Pannen - so lässt sich die Sanierung des Otterndorfer Ratskellers treffend beschreiben. Ursprünglich wollte das Pächterpaar Jonatan Scharf...

08.11.2022

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Am 28. Oktober wurde ein Zutritt zu dem Haus im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" untersagt. Dort war eine Mieterin am 26. Oktober leblos gefunden worden. Die Umstände ihres Todes sind nicht geklärt. Foto: Schröder

Opfer eines Verbrechens? Tote Frau in Otterndorf gefunden

08.11.2022

Otterndorf. Was ist in dem Neubau im Otterndorfer Neubaugebiet "Am Medembogen" geschehen? Die Eingangstür wurde durch die Polizei versiegelt. Klar ist: In der Wohnung lag eine tote Frau. Unklar ist: Handelt es sich um eine natürliche Todesursache? Wer an dem unscheinbaren Haus in einer Straße am Ende des Neubaugebietes vorbeifährt, erkennt das amtliche gelbe Siegel nur auf den zweiten Blick. Die ...

08.11.2022

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Ein Kompromiss ist gefunden: Die neue Straße im Gewerbegebiet "Kampen II" soll nach der Unternehmerin Elisabeth Radiek benannt werden. Dafür bekommt die Verbindung am Kampen zwischen den Firmen Klävertec und Witte Stahl- und Metallbau den Namen Walter-Witte-Weg. Foto: Mangels

Politisches Tauziehen um einen Straßennamen in Otterndorf

VON CHRISTIAN MANGELS | 04.11.2022

Otterndorf. Die Benennung einer Straße im Gewerbegebiet "Kampen II" hat in der Otterndorfer Politik einen Streit ausgelöst. Weil in der Stadtratssitzung im September keine Einigung erzielt werden konnte, musste eine weitere Sitzung anberaumt werden. "Ich mache jetzt seit 46 Jahren Lokalpolitik, aber so etwas ist mir noch nicht passiert", sagte Otterndorfs Bürgermeister Claus Johannßen (SPD) zu Beginn der...

04.11.2022

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Kommentar
Hat Otterndorf keine wichtigen Themen?

VON JENS-CHRISTIAN MANGELS

Die Kontroverse gehört zur Demokratie wie das Salz in die Suppe. Aber muss man wirklich über die Benennung einer Straße streiten und damit den behördlich-politischen Prozess verstopfen? Man könnte meinen, die Otterndorfer Politik hätte keine wichtigen Probleme auf der Agenda, wenn sie sich monatelang in der Frage verhakt, ob Walter Witte oder Elisabeth Radiek der richtige Namensgeber für eine Verbindung im Gewerbegebiet ist.

Dabei gibt es in der Medemstadt durchaus spannende und wichtige Themen, die man kritisch diskutieren könnte. Zum Beispiel die Frage, wie man bezahlbaren Wohnraum schaffen kann, ohne dabei unbebaute Flächen zu versiegeln. Oder wie der Tourismus in die Zukunft geführt werden soll, ohne den Charme der Stadt aufs Spiel zu setzen. Oder ob Straßenausbeiträge noch zeitgemäß und zukunftsorientiert sind. Oder die Frage, wie der Klimaschutz auf lokaler Ebene noch besser umgesetzt werden kann. Oder ob es richtig war, für die Kulturbeauftragte in der Babypause keinen adäquaten personellen Ersatz zu schaffen. Oder oder oder...

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Eingang Ratskeller, historisches Rathaus Otterndorf

Eröffnung rückt näher: Finale Bauphase im Otterndorfer Ratskeller

VON CHRISTIAN MANGELS | 01.11.2022

Otterndorf. Seit Frühjahr 2021 wird der historische Ratskeller in Otterndorf saniert. Nun gehen die Bauarbeiten in den über 400 Jahre alten Gemäuern in die heiße Phase, die Restauranteröffnung rückt mit großen Schritten näher.

In der Unterwelt des historischen Rathauses herrscht geschäftiges Treiben. Die letzten Elektroarbeiten sind in vollem Gange, die Beleuchtung wird installiert...

01.11.2022

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Auch im neuen Otterndorfer Baugebiet „Am Medembogen“ stellen sich inzwischen viele Interessenten die Frage, ob sie sich ihr Eigenheim noch leisten könn(t)en. Foto: Schröder

Immobilienkredite: Traum vom Eigenheim rückt für viele im Kreis Cuxhaven in die Ferne

24.10.2022

Kreis Cuxhaven. Hohe Zinsen, Energiekrise, steigende Baukosten - viele Bauwillige rücken vom Traum eines Eigenheims ab. Welche Auswirkungen hat das auf die Erschließung neuer Baugebiete in den Kommunen? Und wie reagieren die Banken und Sparkassen?

Aus der Traum von den eigenen vier Wänden: Auch im Cuxland schlägt die Kombination aus den steigenden Bauzinsen und -kosten, der Inflation und der Unsicherheit..

24.10.2022

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Verzögerungen im Fahrplan der Regionalzüge sorgen für Unzufriedenheiten bei den Fahrgästen. Foto: Grell

Zugverbindung zwischen Cuxhaven und Hamburg sorgt für Ärger

24.10.2022

Kreis Cuxhaven. Die Zugverbindungen sind ein bekanntes Ärgernis. Eine 19-jährige Hemmoorerin machte ihrem Ärger nun Luft und berichtet über Ausfälle, Verspätungen und Züge, die nicht bis zum Zielbahnhof fahren. Die Konsequenzen trägt sie alleine.

Von Vanessa GrellKreis Cuxhaven. Viele Bürgerinnen und Bürger fahren täglich mit dem Zug zur Arbeit. Die Zugverbindung zwischen Cuxhaven und dem Hamburger...

24.10.2022

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Der Hausärztemangel zeigt seine Auswirkungen. Foto: dpa/Ulmer

Bei der Hausarztsuche im Kreis Cuxhaven sind Geduld und Glück gefragt

VON KRAMP, WIEBKE | 27.10.2022

Kreis Cuxhaven. Der Flaschenhals ist eng. Als Patient im Kreis Cuxhaven neu in die Kartei einer Hausarztpraxis aufgenommen zu werden, scheint wie ein Lottogewinn. Das zeigt sich auch am Beispiel Otterndorf.

Wer zum Beispiel neu nach Otterndorf oder umzu zieht, muss bei der Suche nach einem Hausarzt oder einer Hausärztin Geduld beweisen. Sicherlich hilft auch ein...

27.10.2022

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Schon in seiner Kindheit werden Jonatan Scharf Werte wie Genuss und die Liebe für Selbstgemachtes vorgelebt. In seinem Beruf als Koch äußert sich diese persönliche Leidenschaft, die er inzwischen wieder in der Heimat auslebt. So wie einige seiner Schulfreunde, die auch wieder hier sind. Foto: Anders

Warum dieser Koch die Karibik für den Otterndorfer Ratskeller eintauschte

KREIS CUXHAVEN. Jonatan Scharf ist als Koch bereits um die Welt gereist. Inzwischen lebt er wieder in seinem Elternhaus in Kehdingbruch/Belum und saniert zusammen mit seiner Freundin den alten Ratskeller in Otterndorf.

"Wir wohnen in einem großen Fachwerkhaus, das kannst du gar nicht übersehen." Mit diesen Worten lädt uns Jonatan Scharf in sein Leben ein. Das findet inzwischen wieder dort statt, wo er aufgewachsen ist. Umgeben von Katzen, Hund, ein paar Schafen, Ziegen, Hühnern und viel Platz zum Handwerken und Essen anpflanzen. Mitten im Hadler Land.

Ratskeller Otterndorf als Herzensprojekt

"Das Gewächshaus da hinten ist voll mit Tomaten, da kann man einfach durchlaufen und sich welche nehmen, das ist schon toll." Wenn er nicht auf dem Hof werkelt, als Koch arbeitet oder mit seinem Segelboot "Momo" unterwegs ist, saniert der gebürtige Hamburger mit Freundin Tanja Schmautz den alten Ratskeller in Otterndorf. "Man versucht, sich das alles so zu ordnen, dass man nicht tausend Projekte gleichzeitig hat. Der Ratskeller ist ein ständiger Begleiter, wo wir uns immer wieder Notizen machen, wie es weitergehen soll", erzählt der 35-Jährige freudestrahlend, während er den frisch dampfenden Tee neben die selbst gebackenen Brownies auf dem Küchentisch im Landhaus-Stil platziert, gleich neben dem knackenden Feuer im Kamin. "Wir sind hier hergezogen, als ich elf Jahre war. Mein Opa und meine Mutter haben sich dieses alte Haus als Projekt ausgesucht, um es historisch wieder herzurichten und im Garten auch selbst etwas anzupflanzen."

Als Koch geht es um die Welt

Essen und Genuss hätten schon immer einen hohen Stellenwert in der Familie eingenommen. Diese Werte, so vermutet der fröhliche Mann mit Bart und umgedrehtem Cap auf dem Kopf heute, führen ihn nach dem Abitur zur Kochausbildung nach Garmisch-Partenkirchen. Anschließend sammelt er mehrere Jahre Erfahrung. "Vom kleinen französischen Gourmetrestaurant, wo ich Jungkoch war, bis hin zum Küchenchef in der Eventgastronomie" habe er alles in sich aufgesaugt. In Garmisch lernt er auch Tanja kennen, mit der er inzwischen seit zehn Jahren zusammen ist. Mit ihr gemeinsam geht er später in die Karibik, auf die Insel Grand Cayman südwestlich von Kuba. "Wir wollten einfach die Möglichkeit nutzen, dass man in diesem Beruf um die Welt gehen kann, um auch andere Essens-Kulturen kennenzulernen." Kochen und Bedienen könne man schließlich überall.

Fische vor der Tür gefangen

"Die Küche da war super anspruchsvoll. Fisch und andere Meeresfrüchte haben wir direkt vor der Tür gefangen." Nach drei Jahren an Traumstränden, umringt von amerikanischen Urlaubern, zieht es die zwei dann doch wieder nach Deutschland. "Ich wollte gern noch mal studieren. Mein Vater war Umweltaktivist, das Thema hat mich schon immer interessiert." In Gießen studiert er Umweltmanagement. Tanja kommt mit. "Das Studium war schon super, trotzdem hat uns die Gastro nie ganz losgelassen." Neben dem Studium gründen sie das Cateringunternehmen "We do Catering" und fahren rund um Gießen unter anderem Privat- und Firmenfeiern an.

Möglichkeiten in der Heimat

Nach dem Studium geht es aber doch wieder zurück zu Jonatans Wurzeln nach Kehdingbruch. "Lange Zeit gab es diese Überlegung nicht, wieder zurückzugehen. Aber wenn man älter wird, sieht man in der eigenen Heimat plötzlich ganz andere Möglichkeiten für sich", meint Scharf. Und wird nicht enttäuscht. Im Otterndorfer Ratskeller findet er sein Traumprojekt. Im Frühjahr soll es losgehen. Vom Essen soll viel aus der Region kommen. "Ich will das servieren, was ich auch selbst essen würde."

15.01.2022

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Der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) hat am Hadelner Kanal in Otterndorf mehrere Pappeln gefällt. Anwohner und Naturfreunde haben dafür kein Verständnis. Foto: Mangels

Ärger in Otterndorf: Warum wurden die Pappeln am Hadelner Kanal gefällt?

Otterndorf. Nur noch dicke Stümpfe und ein Haufen Äste sind übrig: Am Hadelner Kanal wurden mehrere Pappeln gefällt - das ärgert viele Otterndorfer. Werner Simmring ist ein Naturfreund. Der 68 Jahre alte Otterndorf-Stammurlauber geht gern und oft mit seiner Hündin Emma am Hadelner Kanal spazieren. Doch der...

17.10.2022

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Ein großes Containerschiff passiert die Alte Liebe in Cuxhaven. Weil die unter Wasser gebaggerten Böschungen immer wieder einbrechen, kann die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung die für große Schiffe vorgesehene Fahrrinnentiefe in der Elbe nicht sicherstellen. Foto: dpa

Flusstiefe reicht nicht aus: Notfahrpläne für große Schiffe auf der Elbe

VON REDAKTION | 14.10.2022

KREIS CUXHAVEN. Die Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes hat eingeräumt, dass die vorgesehene Flusstiefe auf der Elbe nicht gewährleistet werden kann, sich die Schlickprobleme verschärft haben und die gebaggerten Böschungen unter Wasser immer wieder einbrechen.

In der Folge ist der Schiffsverkehr für große Schiffe auf der Elbe nur eingeschränkt möglich; es wurden Notfahrpläne erstellt. Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies (SPD). "Unsere Bedenken und Sorgen, die wir bei der Elbvertiefung immer hatten, bestätigen sich jetzt", so Lies. Fest stehe, dass das Schlickproblem nicht zu Lasten von Umwelt und Natur in Niedersachsen gelöst werden dürfe. "Scharhörn darf nicht zur Schlickgrube für den Hafen in Hamburg werden." Lies mahnte erneut eine nationale Hafenkooperation an.

Das Projekt Elbvertiefung ist gescheitert

Der Grünen-Bundestagsabgeordnete Stefan Wenzel aus Cuxhaven spricht von einem "Offenbarungseid bei der Elbvertiefung". "Was Experten, Verbände und Initiativen seit Jahren vorhergesagt haben, ist eingetroffen: Das Projekt Elbvertiefung ist gescheitert." Wenzel fordert eine Ursachenanalyse und die Überprüfung des Verfahrens der Planfeststellung. "Entweder ist von den zuständigen Stellen bei der Vorbereitung der Genehmigung der Elbvertiefung mit falschen Daten und Annahmen gearbeitet worden oder es wurden im Interesse der Durchsetzung der Hamburger Hafenpläne Planungsunterlagen geschönt." Wenzel: "Die einseitige Durchsetzung von Hamburger Hafeninteressen verschärft die Lage in den Nachbarbundesländern beim Küstenschutz, in der Fischerei, in den kleineren Häfen, bei Fährverbindungen und im Tourismus; insbesondere in den kleineren Städten und Gemeinden an der Niederelbe."

Zwischen Januar und September hätten lediglich 35 Schiffe einlaufend und 135 Schiffe auslaufend die neuen Tiefgänge ausgenutzt, verweist Walter Rademacher vom Regionalen Bündnis gegen Elbvertiefung auf die Statistik. Die Frachter hätten 25.000 Standardcontainer (TEU) mehr nach Hamburg gebracht, 125.000 TEU mehr den Hafen verlassen. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 lag der Containerumschlag - gemessen in TEU (20-Fuß-Standardcontainer) - im Hamburger Hafen nach offiziellen Angaben bei rund 8,7 Millionen TEU.

Ökonomisch sinnlos

Der Tiefgang der Schiffe soll schon vor der Freigabe der Elbvertiefung zugenommen haben. Vermutlich waren mehr (Leer-) Container auf den Schiffen über 8000 TEU im Umlauf. Rademacher rechnet in diesem Jahr mit 750 größeren Schiffen, 2019 liefen noch 935 den Hafen an. Die neue Tiefgangsstatistik beweise, dass die Vertiefung ökonomisch keinen Sinn mache, sagt Rademacher. Diese habe 800 Millionen Euro gekostet. Hinzu kommen 200 Millionen Euro an laufenden Unterhaltungskosten. (bv)

14.10.2022

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Eher ein Häuschen am See als ein Mobilheim. Viele Parzellen-Inhaber haben sich in den zurückliegenden Jahren ein Ferien-Idyll geschaffen und befürchten jetzt, ausgebootet zu werden. Foto: Kramp

Empörung und Sorgen bei Dauercampern in Otterndorf

VON WIEBKE KRAMP | 11.10.2022

Otterndorf. Dauercamper in Otterndorf sind in Sorge und empört über das Vorgehen der Stadt Otterndorf. Wer auf dem Campingplatz ein Mobilheim in erster Lage am Wasser hat, muss damit rechnen, dass damit über kurz oder lang Schluss sein kann. Diese...

11.10.2022

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Camping erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit und hat mit Ausbruch der Corona-Pandemie einen regelrechten Boom erlebt. Davon profitiert auch der Campingplatz See Achtern Diek. Wegen der Energiekrise müssen die Campingplatz-Gäste allerdings künftig tiefer in die Tasche greifen. Foto: Schröder

Warum es für Urlauber auf dem Campingplatz See Achtern Diek in Otterndorf teurer wird

von Christian Mangels | 21.09.2022

OTTERNDORF. Die Tarife für den Campingplatz See Achtern Diek in Otterndorf werden aufgrund der Energiekrise zum 1. Januar 2023 angehoben. Werbung Campingurlaub in Otterndorf wird teurer: Die Preise für den Campingplatz See Achtern Diek sollen aufgrund der Energiekrise und des bevorstehenden Mindestlohns...

21.09.2022

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Die sogenannte Lange-Villa am Übergang der Großen Ortstraße zur Müggendorfer Straße, gegenüber vom Krankenhaus, steht seit dem Auszug der Hausarztpraxis Wolfen im März 2022 leer. Foto: Mangels

Was passiert mit der alten Lange-Villa und dem Hotel "Land & Meer" in Otterndorf?

VON CHRISTIAN MANGELS | 19.09.2022

OTTERNDORF. Für die alte Lange-Villa in Otterndorf und das Hotel "Land & Meer" gibt es neue Pläne. Der Hotelbetrieb soll eingestellt werden. Einsam, fast ein bisschen verwunschen liegt es da, das große gelbe Gebäude. Der Postkasten ist zugeklebt, die große Holztür fest verschlossen. Seitdem die...

19.09.2022

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Das Hausboot "Lieselotte" ist in der Medemstadt längst schon so etwas wie ein Wahrzeichen. Die Otterndorfer und die Urlaubsgäste haben das 36,5 Meter lange Schiff, das normalerweise an der Medem, nahe der Jugendherberge liegt, sehr lieb gewonnen. Foto: Rose

Das Hausboot "Lieselotte" in Otterndorf ist Kult - und hat jetzt neue Besitzer

VON CHRISTIAN MANGELS | 16.09.2022

OTTERNDORF. Die "Lieselotte" ist Kult in Otterndorf. Doch nun hat das urige Hausboot seinen Platz an der Medem verlassen. Wo ist es hin? Wo ist eigentlich die "Lieselotte"? Das fragen sich viele Otterndorfer und Urlauber. Das Hausboot, in der Medemstadt längst schon so etwas wie ein Wahrzeichen,...

16.09.2022

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Das alte Schild ist verschwunden: Der Otterndorfer Ratskeller bekommt einen neuen Namen - "Kommod". So will es der neue Restaurant-Pächter Jonatan Scharf. Foto: Mangels

Der Ratskeller in Otterndorf bekommt einen neuen Namen - das finden nicht alle gut

VON CHRISTIAN MANGELS | 15.09.2022

OTTERNDORF. Der altehrwürdige Ratskeller in Otterndorf wird umbenannt - das sorgt für Ärger und Kritik in der Medemstadt. Der Otterndorfer Ratskeller bekommt einen neuen Namen: Pächter Jonatan Scharf will das altehrwürdige Restaurant nach Beendigung der Sanierungsarbeiten unter...

15.09.2022

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Leserbrief dazu vom 22.09.2022:

Auf neue Namensgebung für den Ratskeller verzichten
Zum Thema Umbenennung des Otterndorfer Ratskellers:

Bei der geplanten Namensgebung des Restaurants im Rathaus Otterndorf wellt sich das Möbelfurnier vor Schaudern. Die Bezeichnung „Kommod“ hat in etwa den gleichen intellektuellen Gehalt wie die Sache mit dem ‘s (Heidi‘s Bistro, Fischbrötchen‘s usw.).

In großen Teilen Europas verbindet der geneigte Gast mit der Bezeichnung „Ratskeller“ Qualität, gediegenes Ambiente und zuvorkommende Gastlichkeit. Der unbefangene Mitmensch denkt bei „Kommod“ wohl eher an einen Möbelladen.

Aber diese Geschichte reiht sich ein in den eher unbefangenen Umgang mit der Hadelner Historie (siehe Verfall einiger erhaltenswerter Gebäude). Es wäre daher „kommod“ im eigentlichen sprichwörtlichen Sinne, es beim „Ratskeller“ zu belassen.

Wulf Barb, Otterndorf
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Kurze Lebensdauer: Die "Greenferry I!" am Anleger am Cuxhavener Steubenhöft. Der Traum von einer ständigen Verbindung über die Elbe platzte vergangenes Jahr im Dezember, nachdem das schleswig-holsteinische Wirtschaftsministerium Coronahilfen in Höhe von 800.000 Euro verwehrte. Foto: Witthohn

Cuxhaven-Brunsbüttel: Gutachten soll Chancen für neuen Fähr-Betrieb ausloten

VON KAI KOPPE | 13.09.2022

CUXHAVEN. Unter welchen Umständen rechnet sich eine Elbfähre? Der Rat der Stadt Cuxhaven hat kürzlich beschlossen, an einer Machbarkeitsstudie teilzunehmen.

Mit der Einstellung des Linienbetriebs ist zwar die Fähre, keineswegs aber die Idee einer Cuxhaven-Brunsbüttel-Verbindung gestorben. Aktuell gibt es sogar von...

13.09.2022

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Das Elbstrand-Festival geht in die zweite Runde. Foto: Fischer

Elbstrand-Festival in Otterndorf geht 2023 in die zweite Runde

VON REDAKTION | 14.09.2022

OTTERNDORF. Nach so viel Zuspruch, geht das Elbstrand-Festival in Otterndorf in kommenden Jahr in die zweite Runde.

Wie die Organisatoren jetzt bekannt gaben, wird das Elbstrand-Festival 2023 in die zweite Runde gehen. Das Elbstrand-Festival am 9. September in Otterndorf wird wieder zeitgleich mit dem Drachenfest in Otterndorf stattfinden. Dann startet der Vorverkauf

Der Vorverkauf für das Elbstrand-Festival in Otterndorf startet am 1. Oktober ab 8 Uhr. Bis zu diesem Datum wird auch das komplette Line-Up bekannt gegeben. Doch einen Künstler die Organisatoren dann doch schon: Nach dem großen Zuspruch am vergangenen Samstag hat Mickie Krause seine Teilnahme am Elbstrand-Festival in Otterndorf 2023 offiziell zugesagt.

14.09.2022

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Das deutsche DJ-Duo HBz aus Celle, bestehend aus Nils Schedler und Niklas Brüsewitz brachte ihre Fans trotz Regenschauer zum singen, hüpfen und tanzen. Foto: Fischer

So lief das Elbstrand Festival 2022 in Otterndorf: Das Fazit des Veranstalters

VON TIM FISCHER | 11.09.2022

OTTERNDORF. Am vergangenen Sonnabend wurde am Otterndorfer Grünstrand das große Elbstrand-Festival gefeiert. Das sagt der Veranstalter zu einer Wiederholung im kommenden Jahr. Vor ausverkaufter Kulisse wurde ohne Pause fast zehn Stunden lang gesungen und getanzt. Bei der Open-Air-Veranstaltung wurde Musik aus den 80ern, 90ern,...

11.09.2022

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BILDERGALERIE

Das Elbstrand-Festival: Mickie Krause und Co. begeistern in Otterndorf

VON TIM FISCHER | 10.09.2022

OTTERNDORF: Rund 4000 Besucher feierten den kompletten Sonnabend ausgelassen am Otterndorfer Grünstrand. Vor einer spektakuläern Kulisse heizten die Künstler den Festivalbesuchern ordentlich ein. Die Musikfans ließen es so richtig krachen. Mickie Krause, Aquacity, Geier Sturzflug, Julian Sommer und viele mehr verwandelten den Grünstrand in eine Party-Hochburg. Hier die schönsten Eindrücke der Auftritte in der Bildergalerie zum Durchklicken.

10.09.2022

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Bildergalerie

Das Publikum des Elbstrand-Festivals 2022 feierte ausgelassen mit den Schlagerstars

VON TIM FISCHER | 10.09.2022

OTTERNDORF. Die große Schlager-Party geht zu Ende. Die rund 4000 Festival-Besucher gaben am Sonnabend alles, was sie im Tank hatten. Am Otterndorfer Grünstrand wurde gesungen, getanzt und Alkohol getrunken. Die schönsten Eindrücke gibt es hier in der Bildergalerie zum Durchklicken.

10.09.2022

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Die in die Jahre gekommene Ufermauer am Großen Specken soll saniert werden. Weil das Projekt aber teurer wird als bislang angenommen, müssen andere Vorhaben zurückgestellt werden. Foto: Mangels

Sanierung der Ufermauer in Otterndorf wird teurer - das hat Folgen für den Skatepark

CHRISTIAN MANGELS | 09.09.2022

OTTERNDORF. Weil die Sanierung der Ufermauer am Großen Specken teurer wird als bislang angenommen, müssen andere Vorhaben zurückgestellt werden. Die geplante Sanierung der in die Jahre gekommenen Ufermauer am Großen Specken wird teurer als bislang angenommen. Das hat Auswirkungen auf andere Bauprojekte...

09.09.2022

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Sowohl Kinder als auch Erwachsene interessierten sich für die Aktion auf dem Rathausplatz. Foto: Fiola

So abwechslungsreich war die Nacht der Kultur in Otterndorf

VON JENNIFER FIOLA | 27.08.2022

OTTERNDORF. Am Freitagabend fand in Otterndorf die 22. Nacht der Kultur statt - mit einem vielseitigen Angebot. Insgesamt zwölf Institutionen nahmen teil.

Von Street-Art über Führungen bis hin zu einer Lichtshow - bei der 22. Otterndorfer Nacht der Kultur wurde sowohl den jungen als auch erwachsenen Besuchern aus...

27.08.2022

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Der Imbiss "Fish & Fun" am Deich in Otterndorf bietet auch Fischbrötchen an. Symbolfoto: Christophe Gateau/dpa

Beliebter Podcast "Fest & Flauschig": Böhmermann und Schulz werben für Imbiss in Otterndorf

VON TIM FISCHER | 22.08.2022

OTTERNDORF. Der Satiriker Jan Böhmermann und der Singer-Songwriter Olli Schulz werben in ihrem Podcast "Fest & Flauschig" in der Rubrik "Local Heroes" für ein kleines Unternehmen in Otterndorf.

In einer neuen Rubrik des Podcasts "Fest & Flauschig" wollen Olli Schulz und Jan Böhmermann Hörern eine Bühne bieten. "‘Local-Heroes‘ soll kleine geile Läden in deiner Umgebung unterstützen", erklärt Schulz im Podcast. Um mittzumachen, müssen Hörerinnen und Hörer einfach eine Nachricht an Jan Böhmermann oder Olli Schulz schreiben. Und ob der vorgeschlagene Laden wirklich so überzeugend ist, überprüfen die beiden Fernseh-Stars selbst. Olli Schulz will bei seinem nächsten Aufenthalt in Hamburg einen Abstecher nach Otterndorf machen, um "Fish & Fun" kennenzulernen, erzählt Musiker Schulz.

Ein Besuch von Olli Schulz?

In Eigeninitiative schlug Laura Scharpen die Fischimbissbude ihres Vaters Dominick Scharpen vor. Seit 2004 bietet "Fish & Fun" Fischspezialitäten hinter dem Deich in Otterndorf an. "Meine Tochter hört den Podcast schon seit Jahren und hat direkt, nachdem die Rubrik 'Local Heroes‘, eingeführt wurde, an die beiden geschrieben. Aber wir haben natürlich nicht damit gerechnet, dass wir gleich ausgewählt werden", freut sich Scharpen. "Es ist eine tolle Aktion, mit der auch kleinere Unternehmen unterstützt werden und eine Plattform erhalten", ergänzt der Imbiss-Betreiber. Laura Scharpen und ihr Vater Dominick freuen sich schon jetzt auf den Besuch von Olli Schulz.

Neukunden dank Podcast-Werbung

Die Google-Rezensionen für den Imbiss sind seit der Sonntagsausgabe des Podcasts bereits von 4,7 auf 4,8 Sterne gestiegen: In den Bewertungen heißt es unter anderem: "Danke an Laura, Jan und Olli, durch die ich den Laden entdecken durfte." Oder: "Nach der Local Heroes Empfehlung bei Jan und Olli im Podcast bin ich hier direkt hingefahren und habe eine Palette Fischbrötchen zum Mitnehmen geholt. Durch die Bank weg alle sehr lecker." Ein anderer Besucher schrieb in seiner Rezension: "Dank Fest und Flauschig ein tolles kulinarisches Erlebnis gehabt."

22.08.2022

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Diese Tonnen stehen richtig: Bei der Restmülltonne sollte die Griffleiste in Fahrbahnrichtung zeigen, bei den Gelben Tonnen ist es (zumindest dort, wo zur Leerung ein Seitenlader-Fahrzeug eingesetzt wird) genau umgekehrt: In diesem Fall muss die Deckelöffnung (beziehungsweise der "Kamm") zur Straße zeigen. Foto: Koppe

Konträre "Tonnen-Regeln" stiften in Cuxhaven Verwirrung

VON KAI KOPPE | 17.08.2022

CUXHAVEN. Eine reibungslose Leerung der Mülltonnen setzt voraus, dass Bürger mitdenken: Die Stadt Cuxhaven erläutert, wie Restmüll-, Papier- oder Wertstofftonnen zu platzieren sind.

"Wie herum gehören sie denn nun?": Die Frage, auf welche Weise zur Leerung vorgesehene Abfalltonnen am Straßenrand platziert werden müssen, bleibt ein Thema -...

17.08.2022

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Emma ist ein Schwergewicht. Zwei Tonnen bringt sie auf die Waage. Foto: Mangels

Arbeitslok Emma schnauft zum 90. Geburtstag mit Gästen durchs Ahlenmoor

VON CHRISTIAN MANGELS | 16.08.2022

WANNA. Schnaufend durchs Ahlenmoor: Arbeitslok Emma geht zu ihrem 90. Geburtstag mit Gästen auf Tour.

Bisher führte Emma ein Schattendasein. Doch jetzt kommt die alte Dame ganz groß raus. Zu ihrem 90. Geburtstag darf die Arbeitslok mit Gästen durchs Ahlenmoor...

16.08.2022

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Baden, Sonne und Kultur - das war am Wochenende bei dem viertägigen "Kulturstrand" in Otterndorf angesagt. Das Programm hatte für viele Geschmäcker was zu bieten. Foto: Potschka

"Kulturstrand" in Otterndorf: Ein Sommervergnügen in Bildern

VON REDAKTION | 15.08.2022

Otterndorf. Baden, Sonne und Kultur - das war am Wochenende bei dem viertägigen "Kulturstrand" in Otterndorf angesagt. Das Programm hatte für viele Geschmäcker was zu bieten.

Vier Tage am Stücke wurde am Strand in Otterndorf mit Blick auf den Weltschifffahrtsweg oder auch in der Spiel- und Spaßscheune ein bwechslungsreiches.

15.08.2022

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Das historische Gasthaus "Zur Schleuse". Foto: Unruh

Was wird aus "Zur Schleuse" in Otterndorf und dem Backsteinkoloss in Neuhaus?

VON WIEBKE KRAMP | 11.08.2022

KREIS CUXHAVEN. Wird die historische Schifferkneipe "Zur Schleuse" hinterm Elbdeich in Otterndorf aus dem Dornröschenschlaf erwachen? Die Zeichen scheinen auf Grün zu stehen.

Seit nunmehr elf Jahren ist das historische Gebäude verwaist. Das alte Gasthaus "Zur Schleuse" ist nur noch ein trauriger Schatten seiner selbst. Der Zahn der...

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"Land unter" an der Cuxland-Küste: Wenn die Deiche nicht halten, könnte es im Jahr 2100 sehr nass werden im Kreis Cuxhaven. Grafik: HCU Hamburg

Klimawandel: So könnte sich der steigende Meeresspiegel auf den Kreis Cuxhaven auswirken

VON CHRISTIAN MANGELS | 08.08.2022

KREIS CUXHAVEN. Bekommen die Bewohner im Kreis Cuxhaven in 80 Jahren nasse Füße? Eine Simulation der HafenCity Universität simuliert den Meeresspiegelanstieg.

Liegen die Lüdingworther Kirche, das Steinauer Holzschuhmacherhaus und die Otterndorfer Altstadt in 80 Jahren unter Wasser? Dieses erschreckende Szenario ist...

08.08.2022

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Die Deichbauarbeiter-Skulpturengruppe des Künstlers Frijo Müller-Belecke wurde vor 25 Jahren, am 23. Juli 1997, am Otterndorfer Deich, nahe der Schleuse, aufgebaut. Foto: Mangels

Sie buddeln seit 25 Jahren: Deicharbeiter in Otterndorf sind beliebtes Fotomotiv

VON CHRISTIAN MANGELS | 23.07.2022

OTTERNDORF. Sie gehören zu Otterndorf wie die Stadtmusikanten zu Bremen: die drei Bronze-Deicharbeiter am Deich. Die Skulpturengruppe des Hemmoorers Künstlers Frijo Müller-Belecke, eines der beliebtesten Fotomotive in der Medemstadt, wurde am 23. Juli 1997 - heute vor 25...

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Nach vier Jahren Bauzeit ist am Montagvormittag die Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf in Betrieb genommen worden. Foto: Mangels

Feierliche Eröffnung in Otterndorf: Neue Kanalschleuse ist für den Betrieb freigegeben

VON CHRISTIAN MANGELS | 11.07.2022

OTTERNDORF. Nach vier Jahren Bauzeit ist am Montagvormittag die neue Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf eröffnet worden.

Per Knopfdruck gab Umweltminister Olaf Lies (SPD) im Leitstand der Schleuse das Signal für die Öffnung der Tore.

Der Bund und das Land Niedersachsen haben etwas mehr als 30 Millionen Euro für das Küstenschutz-Bauwerk investiert. Die 70 Meter lange Schleuse in Otterndorf verbindet den Hadelner Kanal mit der Elbe.

Für den Küstenschutz ist die Inbetriebnahme der Hadelner Kanalschleuse ein wichtiger Tag, weil die alte Schleuse jahrzehntelang als die Achillesferse in der gesamten niedersächsischen Deichlinie galt.

Die Otterndorfer Boote "Knoot" und "Butjer" waren die ersten Wasserfahrzeuge, die die neue Schleuse passierten.

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So soll es aussehen, das hoch-energieeffiziente Wohnquartier, das die Umwelt Immobilienentwicklungsgesellschaft im Wohngebiet am Medembogen in Otterndorf realisieren will. Planskizze: Umwelt Immobilien Entwicklungsgesellschaft

Stadtrat Otterndorf gibt grünes Licht für klimafreundliches Wohnquartier am Medembogen

VON CHRISTIAN MANGELS | 13.07.2022

OTTERNDORF. Der Otterndorfer Stadtrat gibt grünes Licht für das geplante Wohnquartier am Medembogen.

Das geplante Wohnquartier mit hoch-energieeffizienten Häusern am Medembogen hat die entscheidende Hürde genommen: In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause...

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Steigende Kosten und Zinsen: Kommt jetzt die Trendwende beim Bauboom? Bei einem Spaziergang durch das Baugebiet am Medembogen in Otterndorf ist das aktuell noch nicht zu bemerken - dort wird weiterhin fleißig gehämmert, gebaggert und gebuddelt. Foto: Mangels

Ende des Baubooms im Kreis Cuxhaven? Häuslebauer in Otterndorf geben ihre Grundstücke zurück

CHRISTIAN MANGELS | 12.07.2022

OTTERNDORF. Auf den Goldrausch folgt der Katzenjammer: Die steigenden Baukosten und Zinsen drohen den Bauboom in Otterndorf und anderen Orten im Kreis Cuxhaven abzuwürgen. Explodierende Baukosten, steigende Materialpreise, dazu die Unsicherheit, wie sich die Zinsen entwickeln werden - für viele angehende Häuslebauer wird die...

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Sina Schuldt/dpa

Schiffahrt: Neue Hadelner Kanalschleuse fertig

11.07.2022

Nach über drei Jahren Bauzeit ist das derzeit größte Küstenschutzprojekt Niedersachsens, die Hadelner Kanalschleuse bei Otterndorf, fertiggestellt worden. Mit einer ersten Schleusung ging das Bauwerk am Montag offiziell in Betrieb.

Zum Start öffnete Umweltminister Olaf Lies per Knopfdruck ein Schleusentor der insgesamt rund 70 Meter langen Anlage. Einige Freizeitskipper hatten darauf bereits gewartet und nutzten die erste Passage, um in die Elbe zu gelangen, wie der Niedersächsische Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) mitteilte.

«Mit der Fertigstellung heben wir das Küstenschutzniveau in der Region noch einmal deutlich und verbessern auch die Entwässerungssituation des Hadelner Landes», sagte der SPD-Politiker laut Mitteilung. Zur Entwässerung des Binnenlandes öffnen sich künftig bei Niedrigwasser in der Elbe die Tore der Kanalschleuse, so dass das Wasser mit Gefälle in die Elbe läuft. Mit dem Bauwerk und einem zusätzlich errichteten Schöpfwerk verbessere sich die Sielfunktion, sagte NLWKN-Direktorin Anne Rickmeyer.

Der Neubau war notwendig, da die alte Schleusenanlage von 1854 in die Jahre gekommen war. Um den modernen Anforderungen im Küstenschutz zu entsprechen, war das Bauwerk rund 90 Zentimeter zu niedrig. Eine Deicherhöhung neben der alten Schleuse war nicht mehr möglich. Daher wurde die Anlage samt Anschlussdeichen neu konzipiert und erhöht.

Die veranschlagte Bausumme von rund 30 Millionen Euro, die von Land und Bund im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe Küstenschutz getragen wird, wurde laut NLWKN mit Kosten von 32 Millionen nur knapp überschritten. Auch die Bauzeit sei trotz gestörter Lieferketten und Materialengpässen im Rahmen geblieben, sagte ein Sprecher.

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Mit einem "Mannkorb" wurden Taucher für die Schweißarbeiten ins Wasser bugsiert.

KANALSCHLEUSE IN OTTERNDORF: Endspurt in Otterndorf

22.05.2022

OTTERNDORF. Endphase beim Neubau der Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf: In wenigen Wochen soll der Engpass beseitigt ein.

Es ist mit einem finanziellen Volumen von über 30 Millionen Euro das größte Küstenschutzprojekt des Landes Niedersachsen: der Neubau der Hadelner Kanalschleuse in Otterndorf. Jetzt wurden die Spundwände entfernt, sodass wieder zwischen der Elbe und dem Kanal Wasser fließen kann. Dazu waren Spezialisten unter und über Wasser im Einsatz. Die Taucher wurden mit einem sogenannten "Mannkorb"von einem Teleskopstapler aus ins Wasser bugsiert. Anschließend erfolgten nach den Schweißarbeiten das Entfernen der elf Meter langen Spundwände und die Öffnung zur Elbe hin. Voraussichtlich im Juni oder Juli soll die Inbetriebnahme des Bauwerkes erfolgen. (es)

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Pro-russische Schmierereien an einem Stromkasten in der Schleusenstraße. Foto: Kramp

"Z"-Schmierereien in Otterndorf aufgetaucht

VON WIEBKE KRAMP | 18.05.2022

OTTERNDORF. "Das Z aus Russland ist nun auch in Otterndorf angekommen", teilte die Otterndorfer Ratsfrau Ursula Holthausen (SPD) in der jüngsten Ratssitzung mit.

An der Schleusenstraße sind Stromkästen mit einem gelben Z besprüht worden. In mindestens einem Fall ist zusätzlich auch das Symbol Hammer und Sichel in roter Farbe offensichtlich mit Schablone aufgesprüht worden.

Pro-russisches Symbol

Der Buchstabe hat im Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine eine Symbolik erhalten. Der lateinische Buchstabe "Z" hat sich zum Zeichen der Unterstützung für die russische Armee und die Regierung entwickelt. Er steht für "sa" - zu Deutsch "für".

"Das ist ein Straftatbestand, das muss an den Staatsschutz gemeldet werden und die Verwaltung soll Anzeige stellen", empfahl der Bürgermeister Claus Johannßen (SPD) in dieser Angelegenheit. Außerdem sollten die Schmierereien schnellstmöglich aus dem Stadtbild verschwinden.

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Die Parkplätze am Bahnhof Otterndorf sind oft schon morgens voll belegt. Das berichten Pendler. Die Stadt sieht keinen Handlungsbedarf. Foto: Bohlmann-Drammeh

Bahnhof Otterndorf: Pendler klagen über zu wenig Parkplätze

VON LAURA BOHLMANN-DRAMMEH | 17.05.2022

OTTERNDORF. Lisa Müller pendelt drei Mal die Woche von Otterndorf zu ihrer Arbeit nach Stade. In letzter Zeit hat sie mehrfach aber keinen Parkplatz mehr bekommen. Mit Blick auf das 9-Euro-Ticket sieht die Pendlerin dringenden Handlungsbedarf - die Stadt hingegen nicht.

Lisa Müller sagt, wenn sie morgens um 9.20 Uhr den Zug in Richtung Hamburg nehmen möchte, sei es reine Glückssache, noch einen Parkplatz am Bahnhof zu...

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Auch an einem strahlenden Mai-Tag ist in der Kurparkallee noch viel Luft. Martin Gojny, der den Räumen links in der Kurpark-Residenz sein Reha-Zentrum betreibt, findet die Gebührenerhöhung daher auch nicht zielführend, zumal die Patienten nichts mit dem Tourismus zu tun hätten. Foto: Reese-Winne

Teures Parken am Cuxhavener Strand: Patienten und Personal zahlen drauf

VON MAREN REESE-WINNE | 18.05.2022

CUXHAVEN-DÖSE. Strandnah liegt der Betrieb von Martin Gojny in der Kurparkallee in Döse zwar. Aber seine Patientinnen und Patienten haben mit Freizeitspaß erstmal nichts am Hut.

Am Tag danach ist Martin Gojny immer noch bedient. Erst aus der Zeitung hat er erfahren, was vor den Toren seines Betriebs in der Kurparkallee passieren soll -...

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Das Café Brüning in Otterndorf ist eine feste Größe im Stadtbild. Die Politik hat den Weiterbetrieb auf der Agenda. Foto: Kramp

Nach Kündigung der Betreiber: Interessenten für Otterndorfer Café Brüning

VON WIEBKE KRAMP | 18.05.2022

OTTERNDORF. Die Stadt Otterndorf sucht nach einem neuen Unterpächter für das Café Brüning. Die Politik hat das Thema unterdessen auf der Agenda.

Geht es mit einem Café-Betrieb am Otterndorfs Kirchplatz im kommenden Jahr weiter? Schließlich handelt es sich an dieser Stelle um eine Institution mitten in der guten Stube am Kirchplatz in Otterndorf. Wie berichtet haben jedoch die derzeitige Betreiber Claudia Wolf und Stefan Grieving zum Jahresende gekündigt. Sie waren Unterpächterin, denn Hauptpacht bei Familie Brüning hat seit 2019 die Stadt Otterndorf übernommen.

Belebung für Innenstadt

Carsten Nickel (FDP) brachte bei der jüngsten Ratssitzung das Thema aufs Tapet. Schließlich sei es wichtig, dass die Innenstadt weiterhin belebt sei - und da habe das Café ein Alleinstellungsmerkmal und sei nachweisbarer Frequenzbringer für die umliegenden Geschäfte.

Möglichkeiten ausloten

Der Verwaltungsausschuss werde sich Ende des Monats mit der Thematik beschäftigen, kündigten Bürgermeister Claus Johannßen (SPD) und Stadtdirektor Frank Thielebeule an. Und sie stellten in Aussicht, dass es möglicherweise im kommenden Jahr weiter gehen könne. Sie gaben bekannt, dass sich bei der Stadt bereits vier Interessenten gemeldet hätten. Die Möglichkeiten, wie es dort weitergeht, müsse mit dem Verpächter Brüning gemeinsam ausgelotet werden. "Ein Café wäre die beste Lösung," so SPD-Fraktionssprecher Malte Hinck, "aber wir haben ja freie Marktwirtschaft ..."

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Da wird selbst der Utröper unruhig: Zum Jahresende steht die Stadt Otterndorf ohne Betreiber für das Café Brüning da. Foto: Mangels

Für das Café Brüning in Otterndorf wird zum Jahreswechsel ein neuer Betreiber gesucht

von Christian Mangels | 11.05.2022

OTTERNDORF. Zum Januar 2023 sucht die Stadt Otterndorf einen neuen Unterpächter für das Café Brüning in der Otterndorfer Altstadt. Dem Traditionscafé Brüning am Otterndorfer Kirchplatz steht eine ungewisse Zukunft bevor. Die Noch-Unterpächter Claudia Wolf und Stefan Grieving, die den...

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Zum heutigen Weltfischbrötchentag hat unser Reporter den großen Fischbrötchen-Test gemacht: Eine Woche lang hat er jeden Tag ein bis zwei Matjesbrötchen gefuttert. Foto: Leuschner

Der große Fischbrötchen-Test: Wo im Cuxland schmeckt der Küsten-Snack am besten?

von Christian Mangels| 07.05.2022

NORDDEUTSCHE LECKEREI

Der große Fischbrötchen-Test: Wo im Cuxland schmeckt der Küsten-Snack am besten?

KREIS CUXHAVEN. Egal ob mit Krabben oder Matjes, mit Backfisch oder Fischfrikadelle: Ohne Fischbrötchen geht an der Cuxland-Küste gar nichts.

Doch bei der Vielzahl an Fischgeschäften und -buden im Kreis Cuxhaven fällt die Wahl oft schwer. Zum Weltfischbrötchentag am Sonnabend hat unser Reporter den großen Fischbrötchentest gemacht: Eine Woche lang hat er sich fast ausschließlich von Matjesbrötchen ernährt.

Brötchen muss knackig sein

Der Münchner hat seine Weißwurst, der Berliner seinen Döner, der Duisburger seine Currywurst - und der Norddeutsche sein Fischbrötchen. Die Küstenleckerei ist so beliebt, dass sie sogar ihren eigenen Gedenktag hat. Er wurde 2011 vom schleswig-holsteinischen Tourismusverband ins Leben gerufen und wird seitdem alljährlich am ersten Sonnabend im Mai zelebriert. Tilman Schuppius, Autor des Buchs "Der Fischbrötchen-Report", weiß, was ein gutes Fischbrötchen ausmacht: "Das Brötchen muss knackig und der Fisch frisch sein. Ein gutes Fischbrötchen liegt nicht in der Auslage, sondern wird frisch gemacht", erklärt der Hamburger. Für ihn ist das Fischbrötchen "ein norddeutsches Phänomen, ein Kulturgut wie die Weißwurst für Bayern". Für sein Buch hat Schuppius 75 Fischbuden in Schleswig-Holstein und Hamburg getestet.

Zehn Verkaufsstellen getestet

Auch im Cuxland ist die Auswahl an Fischbrötchenbuden und Fischgeschäften riesig. Und wo ist der norddeutsche Snack ein wahrer Genuss? Für unseren großen Fischbrötchentest hwir zehn Verkaufsstellen in Cuxhaven, Otterndorf und an der Wurster Nordseeküste ausgewählt und dort jeweils ein Matjesbrötchen bestellt und verkostet. Neben dem Preis, Gewicht und der Atmosphäre war bei unserem Test natürlich der Geschmack von zentraler Bedeutung. Das Resümee unseres Testers: Der Küsten-Snack ist fast überall schmackhaft.

Gurken, Salat und Tomate

Es gab dennoch Unterschiede, sowohl die Beilagen betreffend als auch beim Preis. Das günstigste Matjesbrötchen kostete 3,40 Euro, das teuerste schlug mit 4,20 Euro zu Buche.

Manche Fischbrötchenverkäufer servierten das norddeutsche Fast Food "ohne viel Gedöns", also nur mit Zwiebeln, andere packten noch Gurken, Salatblätter oder Tomaten ins Brötchen. An acht von zehn Teststationen wurden die Fischbrötchen frisch nach Bestellung gemacht.

Für unseren Tester gab es das leckerste Matjesbrötchen an einer eher unscheinbaren Bude am Döser Strandhaus: Die saftigen Matjesfilets und die milden Zwiebeln harmonierten dort besonders gut. Aber letztlich ist alles Geschmackssache...

Das komplette Testergebnis finden Sie am Sonnabend in der Print-Ausgabe der Cuxhavener Nachrichten und der Niederelbe-Zeitung sowie im E-Paper.

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Leserbrief 18.01.2022 Zum Baugebiet „Am Medembogen“ in Otterndorf:

War die Vergabe von Grundstücken an Investor in Ordnung?

Die Zeitung hat kürzlich über die Planung eines neuen Wohnquartiers im Baugebiet „Am Medembogen“ in Otterndorf berichtet. Die Bauchschmerzen der Bewohner, deren Grundstücke das neue Wohnquartier umgeben, kann ich verstehen. Dabei geht es nicht um die Frage, ob das Vorhaben des Investors städtebaulich sinnvoll ist oder nicht. Es geht auch nicht um die Frage, ob die Dimension der Bebauung auch schon nach den bisherigen Festsetzungen des Bebauungsplanes zulässig war. Ein anderer Aspekt treibt die Anwohner auf die „Zinne“. Es geht um die Frage, wie die Hadler Baugesellschaft die für elf Einzelgrundstücke vorgesehene Fläche aus dem 2. Bauabschnitt an einen Investor verkaufen konnte, ohne dass vorher der Stadtrat bzw. der Verwaltungsausschuss über die Vergaberichtlinien für diesen 2. Bauabschnitt einen Beschluss gefasst hatte.

Die Käufer der Baugrundstücke aus dem 1. Bauabschnitt, die an diese elf Baugrundstücke angrenzen, konnten zurecht davon ausgehen und haben darauf vertraut, dass diese elf Baugrundstücke zu den gleichen Bedingungen veräußert würden wie das bei ihren Grundstücken der Fall war. Im Vertrauen auf den Aufteilungsplan für das ganze Baugebiet, der auch noch heute im Internet eingestellt ist, haben die jetzt betroffenen Grundstückseigentümer ihre Baugrundstücke erworben. Sie sind enttäuscht und fühlen sich betrogen.

Die Feststellung von Stadtdirektor Frank Thielebeule in der Zeitung – „Das ist alles korrekt abgelaufen“ – vermag ich so nicht zu teilen. Der Baudezernent Sönke Westphal, zugleich Geschäftsführer der Hadeler Baugesellschaft, sowie die weiteren Mitglieder des Aufsichtsrates haben den Verkauf dieser elf Baugrundstücke an einen Investor gebilligt, obwohl sie wussten, dass die Entscheidung zu den Vergaberichtlinien für diese Grundstücke im 2. Bauabschnitt dem Rat bzw. dem Verwaltungsausschuss der Stadt Otterndorf vorbehalten war. Der Verkauf dieser Fläche an einen Investor entsprach weder den Vergaberichtlinien für den 1. Bauabschnitt und entspricht auch nicht den kürzlich erlassenen Vergaberichtlinien für den 2. Bauabschnitt.

Hier wurden, wie schon so oft in der Vergangenheit, Tatsachen geschaffen und dabei die Zuständigkeit des Rates der Stadt Otterndorf bzw. des Verwaltungsausschusses in seiner Gesamtheit missachtet. Interessant zu hören oder zu lesen wäre auch eine Antwort auf die Frage, warum dem Investor für seine Quartiersplanung nicht eine Fläche angeboten worden ist, die in dem Aufteilungsplan für eine solche Bebauung großflächig vorgesehen ist? Im Übrigen stellt sich die Frage, warum nach der Präsentation des Bauprojektes im Aufsichtsrat der Hadler Baugesellschaft auch hier wieder zwei Jahre ins Land gehen mussten, bevor jetzt seitens der Verwaltung die „frühzeitige“ Beteiligung der Öffentlichkeit nach § 3 Baugesetzbuch erfolgte?

Eine frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit ist jedenfalls dann eine Farce, wenn der jeweilige Bebauungsplan soweit fertig gestellt ist, dass er in Kürze öffentlich ausgelegt werden soll. Das ist hier der Fall. Warum erfolgte die frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit nicht unmittelbar nach der Präsentation im Aufsichtsrat der Hadler Baugesellschaft und vor dem Verkauf der elf Baugrundstücke? Der jetzt zutage getretene Konflikt wäre seinerzeit noch lösbar gewesen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich damals die Entscheidungsträger über die Bedenken der Anwohner hinweggesetzt hätten.

Rudolf Schneider, Otterndorf

CNV

Auf dieser Fläche will die Umwelt Immobilienentwicklungsgesellschaft ein Wohnquartier nach Energiestandard KfW 40 plus bauen - mit Photovoltaikanlagen, Batteriespeicher, Wärmepumpe und Kraft-Wärmekopplung. Die direkten Anwohner sind von den Plänen nicht begeistert. Foto: Mangels

Bauprojekt in Otterndorf: Lob und Kritik für das geplante Wohnquartier am Medembogen

OTTERNDORF. Die Umwelt Management AG will am Medembogen eine Siedlung mit hoch-energieeffizienten Häusern bauen. Die Anwohner sind nicht begeistert. Es könnte ein Vorzeigeprojekt in Sachen Klimaschutz werden: Die Umwelt Immobilienentwicklungsgesellschaft & Betriebs KG, eine Tochter des Cuxhavener...

06.01.2022

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Abgabensatzung für die Abwasserbeseitigung

14.12.2021

Beschlussvorlage

Ratsinfosystem Land Hadeln
Leserbrief in der NEZ vom 14.12.2021 dazu:

Gebührenerhöhung trifft Masse der Grundstückseigentümer

Zur jüngsten Sitzung des Rates der Samtgemeinde Land Hadeln:

Dass der neue Rat der Samtgemeinde Land Hadeln auf Vorschlag des neuen Samtgemeindebürgermeisters als ersten Beschluss eine drastische Erhöhung der Gebühren für die schadlose Beseitigung des Niederschlagswassers auf ganz leisen Pfoten auf den Weg gebracht hat, war am Nikolaustag (k)eine schöne Bescherung für die meisten Eigentümer von mit Ein- und Zweifamilienhäusern bebauten Grundstücken in Otterndorf, Neuenkirchen und Nordleda.

Nicht der Landesrechnungshof (der hatte nur ein Splitting der Abwassergebühren verlangt), sondern die Kalkulation der Verwaltung ist die Ursache für diese Anhebung der Gebühren. Trotz der Hinweise in der Vorlage und in der Kalkulation hat der Rat darauf verzichtet, die Inhalte einer kritischen Prüfung zu unterziehen und auf Änderungen hinzuwirken, sondern segnete den Vorschlag der Verwaltung ab.

Die neue Regelung führt nicht, wie in der Niederelbe-Zeitung berichtet, nur zum Teil zu einer Erhöhung der Gebühren, sondern bei der Masse der Eigentümer, deren Grundstück mit einem Ein- bzw. Zweifamilienwohnhaus bebaut ist. Der Maßstab für die bisherige Berechnung war der Wasserverbrauch. Bei einem jährlichen Wasserverbrauch von 70 Kubikmeter (2-Personenhaushalt) waren anteilig 14 Euro (0,20 Euro/cbm) zu zahlen, bei einem Wasserverbrauch von 200 Kubikmetern (4-Personenhaushalt) also maximal 40 Euro. Der Maßstab für die zukünftige Berechnung ist ab 1. Januar 2022 die Größe der befestigten Fläche auf dem Grundstück, multipliziert mit einem Gebührenanteil von 0,31 Euro. Bei Grundstücken mit Ein- bzw. Zweifamilienhäusern liegt die Größe der befestigten Flächen regelmäßig zwischen 150 und 350 Quadratmetern. Bezogen auf diese Flächengrößen sind zukünftig zwischen 46,50 und 105 Euro zu zahlen.

Ich sehe hier weder eine geringfügige und schon gar nicht eine moderate Erhöhung der Gebühren für die schadlose Beseitigung des Niederschlagswassers. Das ist insbesondere auch deshalb nicht nachvollziehbar, weil die bisherigen Gebühreneinnahmen nach Aussage der Verwaltung auskömmlich waren. Warum also eine Festsetzung von 0,31 Euro pro Quadratmeter, die zu einer Steigerung der Gebühreneinnahmen um mehr als 100 Prozent auf zukünftig 470 000 Euro führt? Darauf gab es keine Antwort, wie auch auf andere von mir vor der Sitzung eingereichte Fragen.

Rudolf Schneider, Otterndorf

Über Vergabekriterien nachdenken

Der Artikel wurde von CNV nicht als einzelner Artikel zur Verfügung gestellt und ist deshalb nur in der NEZ Gesamtausgabe vom 15.10.2021 verfügbar.

15.10.2021

Warten

Im Frühjahr 2022 soll mit der Bebauung der Grundstücke des zweiten Abschnitts des Baugebiets "Am Medembogen" begonnen werden. Foto: Robin Holzhauer

Käufer campieren zwei Nächte für ein Baugrundstück am Medembogen

OTTERNDORF. Häuslebauer haben für ihr Wunsch-Grundstück im Baugebiet "Am Medembogen" 48 Stunden vor den Seelandhallen campiert. Jürgen Schwanemann, seit drei Jahren Otterndorfs Utröper, der Neuigkeiten ausruft, Döntjes vertellt und Urlauber durch die Medemstadt führt, wollte am...

12.10.2021

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So soll es einmal aussehen: Das DRK Cuxhaven-Hadeln will im Baugebiet "Am Medembogen" ein neues, größeres Pflegeheim errichten. Grafik: DRK Hadeln-Cuxhaven

Millionen-Bau kommt: Otterndorf erhält ein neues Pflegeheim

OTTERNDORF. Weil das "Haus am Süderwall" in Otterndorf in die Jahre gekommen ist, plant das DRK ein neues Pflegeheim am Medembogen. Das "Haus am Süderwall" ist arg in die Jahre gekommen. Deshalb plant das Deutsche Rote Kreuz einen Neubau am Medembogen. Rund 15 Millionen Euro soll das neue...

22.07.2021

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Pflegeheim "Am Medembogen"

14.07.2021

entwaesserungsgebuehr

Das Neubaugebiet "Am Medembogen" in Otterndorf. Hier überfliegt in Kürze eine Drohne die bereits vorhandenen Grundstücke, um die versiegelten Flächen zu messen. Alle danach noch entstehenden Bauten werden später manuell erfasst. Foto: Rohde

Entwässerungsgebühr wird in Hadeln eingeführt

OTTERNDORF. Weil das "Haus am Süderwall" in Otterndorf in die Jahre gekommen ist, plant das DRK ein neues Pflegeheim am Medembogen. Das "Haus am Süderwall" ist arg in die Jahre gekommen. Deshalb plant das Deutsche Rote Kreuz einen Neubau am Medembogen. Rund 15 Millionen Euro soll das neue...

11.06.2021

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Hotelneubau am Hafen

28.04.2021

Neue Häuser für das Ferienhausgebiet

22.03.2021

CNV

Der Medembogen in Otterndorf ist bei Häuslebauern sehr beliebt. Foto: Mangels

Wie lebt es sich am Medembogen

OTTERNDORF. Auch wenn an vielen Stellen im Baugebiet "Am Medembogen" noch gewerkelt wird, haben sich die dort bereits lebenden Menschen gut eingelebt. Was einem bei der Fahrt ins Neubaugebiet "Am Medembogen" zuerst auffällt, ist der Schilderwald an der Zufahrtsstraße. Unzählige Baufirmen haben sich hier mit...

02.03.2021

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CNV

Das Baugebiet am Medembogen in Otterndorf ist weiterhin ein Renner. Die Bauplätze sind nach wie vor gefragt. Archivfoto: Kramp

Otterndorf wächst: Mehr Einwohner an der Medem

OTTERNDORF. Auch wenn an vielen Stellen im Baugebiet "Am Medembogen" noch gewerkelt wird, haben sich die dort bereits lebenden Menschen gut eingelebt. Was einem bei der Fahrt ins Neubaugebiet "Am Medembogen" zuerst auffällt, ist der Schilderwald an der Zufahrtsstraße. Unzählige Baufirmen haben sich hier mit...

07.12.2020

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Im Otterndorfer Neubaugebiet Am Medembogen wurde die neue Asphaltstraße wieder aufgerissen. Foto: Mangels

Otterndorf: Neue Straße wird wieder aufgerissen

OTTERNDORF. Gerade erst fertig, schon wieder Baustelle: Im Otterndorfer Baugebiet Am Medembogen wird die neue Asphaltstraße wieder aufgerissen. Der Grund: ein Problem im Untergrund. Nicht nur die Anlieger, sondern auch viele Bürger und auch Otterndorfs Bürgermeister Thomas Bullwinkel (CDU) sind verwundert: Dort, wo erst vor wenigen Monaten die neue Asphaltdecke fertiggestellt wurde, wird nun wieder alles neu gemacht. Was genau ist passiert? "Das Problem war im Wesentlichen der zu hohe Wassergehalt im Untergrund zu Beginn der Bauarbeiten gepaart mit einem nachfolgenden extrem trockenen Frühjahr und Sommer 2018. Durch den Wasserverlust im Baugrund sind entsprechende Setzungen aufgetreten", erklärt Maike Schilling vom Amt für Planen, Bauen und Umwelt auf Nachfrage unserer Zeitung. Von Schlamperei könne aber nicht die Rede sein. "Die Ausführung der Arbeiten wurde seinerzeit nach bestem Wissen und Gewissen seitens der Firma aufgrund der vorliegenden Bodengutachten durchgeführt", so Schilling. Auswirkungen auf den Zeitplan der Erschließung des Medembogens habe die Baupanne nicht, versichert die Verwaltung: "Das Baugebiet ist freigegeben und die Ausbesserungsarbeiten laufen parallel zur Errichtung der privaten Bauvorhaben." Der Fehler gehe zulasten der Baufirma, die Stadt Otterndorf trage dadurch keinen finanziellen Schaden. Die Panne wurde durch Kamerafahrten ermittelt, berichtete der Bautechniker Florian Heitsch im Otterndorfer Bauausschuss. "Wir haben der Baufirma eine Frist bis Ende November gesetzt, um die Sache in Ordnung zu bringen", so Heitsch. Und: "Sie scheinen ein schlechtes Gewissen zu haben." Extreme Witterung Und welche Konsequenzen zieht die Verwaltung aus dem Bau-Malheur? "Bei solch auftretenden extremen, nicht zu erwartenden Witterungsverhältnissen und sich hierdurch verändernden Baugrundverhältnissen wird es künftig eine noch engere Zusammenarbeit mit Baugrundsachverständigen geben sowie weitergehende ergänzende Prüfungen der Einbauqualität durch Kontrollüberwachungsprüfungen", erläutert Maike Schilling. Die Baufirma Strabag wollte unserer Zeitung zum "Neu-Aufriss" am Medembogen keine Auskunft geben. Die Pressearbeit zu diesem Projekt werde beim Auftraggeber (also bei der Stadt Otterndorf) gebündelt, so Konzernsprecherin Birgit Kümmel. "Seiner Auskunft zum Sachverhalt haben wir nichts weiter hinzuzufügen."

09.11.2019

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Die verkehrliche Belastung auf der Otterndorfer Schleusenstraße nimmt zu: Die Anwohner drängen auf Tempo 30. Foto: Mangels

In Otterndorf wächst Ärger über Bauverkehr

OTTERNDORF. An der Schleusenstraße wächst der Frust über den wachsenden Bauverkehr zum neuen Wohngebiet. Die Bagger sind im Dauereinsatz, die Häuser wachsen in Windeseile empor: In dem neuen Wohngebiet "Am Medembogen" wird kräftig gebaut. Und genau das ist ein...

07.02.2019

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Otterndorf: Lkw-Verkehr verärgert Anwohner

OTTERNDORF. Nicht alle sind glücklich über das neue Baugebiet "Am Medembogen" in Otterndorf. Der Lkw-Verkehr nervt die Anwohner. Von Christian Mangels Eigentlich läuft alles rund im Otterndorfer Baugebiet „Am Medembogen“. Die Erschließungsarbeiten gehen nach einer witterungsbedingten Pause im Frühjahr jetzt...

25.08.2018

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Die Geburt eines neuen Stadtteils in Otterndorf

OTTERNDORF. "Gibst du mir Steine, geb ich dir Sand. Gibst Du mir Wasser, rühr ich den Kalk... Wir bauen eine neue Stadt, sie soll die allerschönste sein", heißt es in einem Singspiel von Paul Hindemith von 1930. Von Wiebke Kramp So kinderleicht ist es natürlich nicht. Um eine Stadt weiter zu entwickeln, bedarf es Weitblick, politisches Geschick, ausgefeilte Planung – und hilfreich ist...

12.07.2018

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Otterndorf: Weiterer Meilenstein für Baugebiet

OTTERNDORF. Es geht voran mit den Erschließungsarbeiten für das Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen". (man/red) Die Zufahrtsstraße von der Schleusenstraße zu den Baugrundstücken ist fertig asphaltiert.Otterndorfs Bürgermeister Thomas Bullwinkel, Stadtdirektor Harald...

26.04.2018

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Otterndorf: Energiekonzept sorgt für Emotionen

OTTERNDORF. Es geht voran mit den Erschließungsarbeiten für das Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen". (man/red) Die Zufahrtsstraße von der Schleusenstraße zu den Baugrundstücken ist fertig asphaltiert.Otterndorfs Bürgermeister Thomas Bullwinkel, Stadtdirektor Harald...

19.04.2018

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Baugebiet in Otterndorf: Jetzt wird wieder gebuddelt

OTTERNDORF. Nach einer langen, witterungsbedingten Winterpause hat die Baufirma Strabag die Erschließungsarbeiten für das neue Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen" wieder aufgenommen. (man) „Es ist davon auszugehen, dass die Arbeiten Ende Juli 2018 abgeschlossen sein werden“, sagen Sönke Westphal, Geschäftsführer der Hadelner Baugesellschaft, und Stadtdirektor Harald Zahrte. Wenn alles klappt, können im August die ersten Häuslebauer ihren Traum vom schmucken Eigenheim an der Medem verwirklichen.

25.03.2018

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Gerüchte um Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen"

OTTERNDORF. Allerlei Gerüchte über das Baugebiet "Am Medembogen" wabern derzeit durch Otterndorf. (man) Es gibt Probleme mit dem Baugrund, lautet eines dieser Gerüchte. Ein anderes Gerücht besagt, dass 30 Kaufinteressenten bereits zurückgetreten seien. „Alles...

11.01.2018

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Krach im Otterndorfer Rat wegen Breitbandförderung

OTTERNDORF. Ein buntes Kaleidoskop an Themen beschäftigte den Otterndorfer Rat in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten. Von Christian Mangels Glascontainer, Straßenbenennungen, Vollversorger und die Finanzen – ein buntes Kaleidoskop an Themen rechts und links der Medem beschäftigte die Otterndorfer...

20.12.2017

Straßennamen und Pfahlgründungen Gesamter Artikel (Paywall)
Regen legt Otterndorfer Baustelle still

OTTERNDORF. Bagger und Bauarbeiter müssen am Otterndorfer Medembogen eine Zwangspause einlegen. Von Jens-Christian Mangels Der Dauerregen der vergangenen Tage hat die Baustelle für das neue Baugebiet in eine Schlammwüste verwandelt, auf der die schweren Baumaschinen nicht mehr...

25.11.2017

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Erstes Grundstück am Medembogen verkauft

OTTERNDORF. Bagger und Bauarbeiter müssen am Otterndorfer Medembogen eine Zwangspause einlegen. Von Jens-Christian Mangels Der Dauerregen der vergangenen Tage hat die Baustelle für das neue Baugebiet in eine Schlammwüste verwandelt, auf der die schweren Baumaschinen nicht mehr...

15.11.2017

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Keine Pause auf Otterndorfer Großbaustelle

OTTERNDORF. Die Erschließungsarbeiten für das Baugebiet "Am Medembogen" laufen trotz des Regenwetters auf Hochtouren. Von Jens-Christian Mangels Biss für Biss knabbert sich die Baggerschaufel durch die Erde. Matsch spritzt auf. Dort, wo einst Pferde friedlich grasten, haben jetzt die Baufahrzeuge das...

07.11.2017

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Einsatz für Bauplatz in Otterndorf

TTERNDORF/IHLIENWORTH. Otterndorf wächst weiter: Die Vergabe der Grundstücke im ersten Abschnitt "Am Medembogen" in Otterndorf ist angelaufen. Von Wiebke Kramp Als Frauke Zahrte zu nachtschlafender Zeit kurz vor 3 Uhr in der Alten Meierei in Ihlienworth ankam, saßen bereits elf Interessenten wartend vor der Tür. Dort...

20.09.2017

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Startschuss für den Stadtteil in Otterndorf

OTTERNDORF. Nun geht es los: Der erste Spatenstich für das Neubaugebiet "Am Medembogen" am nordwestlichen Ortsrand ist vollzogen. Von Wiebke Kramp Das hatte allerdings eher symbolischen Charakter. Denn der Boden des Stoppelfeldes hinter der Jugendherberge erwies sich dann doch als zu fest, um auf dem...

31.08.2017

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Weg für Baugebiet "Medembogen" ist frei

OTTERNDORF. Für das Baugebiet "Am Medembogen" hat der Otterndorfer Stadtrat am Mittwoch den Weg endgültig freigemacht. Von Jens-Christian Mangels Die Politiker fassten den entsprechenden Satzungsbeschluss mit großer Mehrheit. Vera Dieckmann und Hans-Volker Feldmann (beide CDU) enthielten sich der...

18.08.2017

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Otterndorf: Bald können die Bagger buddeln

OTTERNDORF. Die planerischen Vorbereitungen für das Otterndorfer Baugebiet "Am Medembogen" gehen in die Endphase. Von Jens-Christian Mangels Wenn alles glatt läuft und der Stadtrat dem aktuellen Bebauungsplan-Entwurf zustimmt, könnten die ersten Bagger bereits im September anrollen. Die...

07.08.2017

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Grundstückskäufer stehen Schlange

OTTERNDORF. Die Käufer stehen Schlange: Die Erschließung des Baugebietes "Am Medembogen" in Otterndorf sorgt für einen Ansturm von Bauwilligen. Von Egbert Schröder Planung und Preiskalkulation nehmen jetzt immer konkrete Züge an. Noch in diesem Jahr – so Stadtdirektor Harald Zahrte auf einer Info-Veranstaltung am...

22.03.2017

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Energiekonzept für neues Baugebiet?

OTTERNDORF. Die Stadt Otterndorf will sich den Herausforderungen der Energiewende stellen. Von Jens-Christian Mangels In der Innenstadt soll ein sogenanntes „Klimaquartier“ entstehen. Ziel ist ein sparsamerer und umweltfreundlicherer Einsatz von Energie. Darüber herrscht...

13.01.2017

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Streit um Baugebiet "Am Medembogen"

OTTERNDORF. Wie geht es weiter mit dem Baugebiet "Am Medembogen"? Von Jens-Christian Mangels Eine Frage, die viele Otterndorfer beschäftigt und für einen regelrechten Besucherandrang im Bauausschuss sorgte. Mehr als 50 Bürger – ungewöhnlich für eine...

12.01.2017

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Neues Baugebiet in Otterndorf

OTTERNDORF. Wie geht es weiter mit dem Baugebiet "Am Medembogen"? Von Jens-Christian Mangels Eine Frage, die viele Otterndorfer beschäftigt und für einen regelrechten Besucherandrang im Bauausschuss sorgte. Mehr als 50 Bürger – ungewöhnlich für eine...

08.01.2017

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Schon 348 Interessenten für Grundstücke in Otterndorf

OTTERNDORF. In der Medemstadt wird gebaut - und zwar gewaltig. Von Jens-Christian Mangels Auf einem rund 30 Hektar großen Areal hinter der Jugendherberge, idyllisch am Medembogen gelegen, sollen in den kommenden Jahren rund 250 Grundstücke...

26.11.2016

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Pläne für Baugebiet "Medemufer" prämiert

OTTERNDORF. In der Medemstadt wird gebaut - und zwar gewaltig. Von Jens-Christian Mangels Auf einem rund 30 Hektar großen Areal hinter der Jugendherberge, idyllisch am Medembogen gelegen, sollen in den kommenden Jahren rund 250 Grundstücke...

13.04.2016

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Großes Interesse für Neubaugebiet

OTTERNDORF. Die Stadt Otterndorf will wachsen - und zwar gewaltig: Auf einem rund 30 Hektar großen Areal hinter der Jugendherberge soll Platz für mehr als 300 Wohneinheiten geschaffen werden. Von Jens-Christian Mangels Mit so viel Andrang hatten Bürgermeister Claus Johannßen und Stadtdirektor Harald Zahrte nicht gerechnet: Zur Einwohnerversammlung am Montag kamen rund 300...

16.03.2016

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Otterndorf bekommt neues Baugebiet

OTTERNDORF. Die Stadt Ortterndorf wächst. Dort entsteht zwischen Jugendherberge und Medem ein neues Baugebiet mit 300 Wohneinheiten. Von Wiebke Kramp Die Kleinstadt ist weiter auf Wachstumskurs: Otterndorf weist ein neues Baugebiet aus. „Am Medembogen“ entstehen rund 250 Grundstücke, die circa 300...

27.02.2016

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Allgemeine Themen Otterndorf und umzu

CNV

Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt: Im Sommer 2021 starteten die Floßfahrten auf dem Hadelner Kanal. Jetzt werden neue Betreiber für den Floß-Verleih gesucht. Foto: Leuschner

Neue Betreiber für den Floßverleih in Otterndorf gesucht

VON CHRISTIAN MANGELS | 10.11.2022

Otterndorf. Für den Floßverleih in Otterndorf werden neue Betreiber gesucht. Noell Wagner und Sebastian Alexander Brokopp, die das Angebot am Hadelner Kanal im Sommer 2021 gestartet hatten, wollen ihr Geschäft aus "persönlichen Gründen" abgeben. "Floß-Verleihfirma zu verkaufen": Mit diesem Slogan, zu lesen in den sozialen Medien und bei Ebay-Kleinanzeigen, suchen die Floßverleiher T. T. Noell Wagner...

10.11.2022

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CNV

Wasserturm

Cuxhavener Wasserturm: So ist der Stand der Bauarbeiten

VON HERWIG V. WITTHOHN | 02.11.2022

Cuxhaven. Eine weite Strecke des Weges zur Sanierung eines der Cuxhavener Wahrzeichen, des Wasserturms, ist bereits zurückgelegt. Das Schweizer Ehepaar Mirabelle und Alain Caboussat biegt langsam auf die Zielgerade ein. So sieht es aktuell aus.

Wer in der Bahnhofstraße unterwegs ist, bekommt mit, dass auch im Außenbereich des Wasserturms gearbeitet wird. Das Gerüst, in den der Wasserturm monatelang...

02.11.2022

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CNV

Die neuen Parkautomaten in der Präsident-Herwig-Straße sorgen für reichlich Gesprächsstoff. Foto: Fischer

Cuxhaven: Hier können Verkehrsteilnehmer bald nicht mehr kostenlos parken

VON TIM FISCHER | 02.11.2022

Cuxhaven. Wer frischen Fisch besorgen will oder eines der Restaurants im Hafen besuchen möchte, konnte in diesem Bereich des Cuxhavener Hafens sonst immer gratis parken. Das soll aber schon bald vorbei sein - die Meinungen der Mieter sind gespalten.

Jahrelang konnten die Cuxhavener und ihre Gäste hier kostenlos im Hafen parken. Das ändert sich jetzt: Seit Kurzem stehen mehrere Parkautomaten im Hafengebiet...

02.11.2022

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CNV

In dem aktuellen Fall spielt ein Hund eine Rolle. Foto: dpa/Roessler

Altenwalder ist empört - und wirft Stadt Cuxhaven "Methoden wie bei der Stasi" vor

VON WIEBKE KRAMP | 20.09.2022
CUXHAVEN. Ein 59-jähriger Altenwalder (Name ist der Redaktion bekannt) ist empört. Der Stadt Cuxhaven wirft er vor, mit Stasi-ähnlichen Methoden Bürger auszuspionieren. Und das alles wegen eines Hundes. Anlass für den Vergleich mit dem Ministerium für Staatssicherheit der früheren DDR mit seinen berüchtigten Schnüffelmethoden ist ein Schreiben aus dem Rathaus...

21.09.2022

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CNV

Das Facebook-Logo. Foto: Reinhardt

Redakteurin schreibt Brief an Stadt Cuxhaven - und gibt ihre Social-Media-Aktivitäten preis

VON WIEBKE KRAMP | 21.09.2022

CUXHAVEN. Unsere CNV-Redakteurin hat rein vorsorglich einen Brief an die Stadtverwaltung in Cuxhaven verfasst - um sich selbst Ärger mit der Behörde zu ersparen.

Anlass für den Brief ist ein Schreiben und Telefonat eines vermeintlichen Hundhalters, der sich von der Stadt Cuxhaven ausspioniert fühlt.

Liebe Mitarbeitende des Steueramtes der Stadt Cuxhaven,

Sie können es sich sparen, meinen Social Media-Account durchzuforsten. Hiermit möchte ich Ihnen vorsorglich zur Kenntnis geben, dass auf meinem privaten Facebook-Profil Bilder von mir existieren, bei denen ich ganz offensichtlich Hunde an der Leine führe.

Ich kann ihnen versichern, dass es sich bei den Alaskan Malamutes - tolle Hunde übrigens - leider nicht um meine Tiere handelt, sondern um die von Verwandten. Ebenso vorsorglich teile ich Ihnen mit, dass diese Verwandten nicht in der Stadt Cuxhaven leben und sie ihre Vierbeiner natürlich in ihrer Heimatgemeinde steuerlich angemeldet haben. Das gehört sich doch so.

Ach, bevor ich es vergesse: Neulich habe ich auf Facebook das Foto eines Welpen geliked. Auch dieses knuffige, karamellfarbene Hundemädchen befindet sich nicht in meinem Besitz, sondern ist der neue Rhodesian Ridgeback-Mix von Cadenberges Bürgermeister Wolfgang Heß. Auch bei ihm gehe ich davon aus, dass er seine Hunde ordnungsgemäß in seiner Heimatgemeinde anmeldet und Steuern bezahlt.

Mit fröhlichen Grüßen Ihre Wiebke Kramp

21.09.2022

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CNV

Raupenbahn Karls Erlebnis-Dörfer

Der Kreis Cuxhaven bekommt seinen ersten Freizeitpark

Kreis Cuxhaven. Einen Freizeitpark sucht man bisher im Kreis Cuxhaven vergebens. Das soll sich jetzt ändern. In der Gemeinde Loxstedt will ein bekanntes Unternehmen jetzt eine Mischung aus Vergnügungspark, gläserner Manufaktur und Hofladen errichten. In der Gemeinde Loxstedt soll schon bald der erste Freizeitpark im Kreis Cuxhaven eröffnen. Ein bekanntes Unternehmen hat eine Mischung aus Vergnügungspark,...

02.11.2022

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CNV

Hausarzt oder -ärztin verzweifelt gesucht: Gerade wer an chronischen Krankheiten leidet, kann es sich nicht leisten, monatelang ohne eine feste Anlaufstelle zu sein. Doch viele berichten von einer mühseligen Suche. Foto: Ulmer/dpa

Cuxhaven: Hausärzte verzweifelt gesucht

VON MAREN REESE-WINNE | 18.01.2022 CUXHAVEN. Auf dem Papier sieht es gar nicht so schlecht aus mit der Versorgung an Hausärzten in Cuxhaven. Patientinnen und Patienten, die monatelang eine neue Praxis suchen, fragen sich allerdings, wo denn all diese Ärztinnen und Ärzte sind. So lange hätten sie noch an keinem Ort nach einem Hausarzt oder einer Hausärztin gesucht - mit dieser Bilanz meldeten sich in jüngster Zeit gleich mehrere...

18.01.2022

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CNV

Ulrike Heuberger (64) wünscht sich die Wiederaufnahme des Fährbetriebs zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Derzeit sammelt sie Unterstützer für eine Petition an die schleswig-holsteinische Landesregierung. Wenn sie genug Mitstreiter findet, würde sie auch eine Demo organisieren. Foto: Sassen

Elbferry Cuxhaven-Brunsbüttel: Ist die Fähre doch noch nicht Geschichte?

CUXHAVEN/BRUNSBÜTTEL. Die "Greenferry I" ist zurück in Norwegen, den Mitarbeitern der Fährgesellschaft Elbferry ist gekündigt, die Fahnen wehen auf Halbmast. Doch aufgeben kommt für einige Bürger und auch die Rathäuser noch nicht in Frage. Das Thema Elbferry ist Geschichte. Alle gut gemeinten Aufrufe zur Rettung der Fährgesellschaft haben nicht gefruchtet. Die 53 Mitarbeiter erhielten die...

15.01.2022

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CNV

Urlauber auf der Duhner Promenade: Wegen Abstandsregeln und Limits ist das Thema Besucherlenkung in der Pandemie aktueller denn je. Foto: Potschka

Leitsystem soll Gäste-Ansturm im Cuxland regulieren

LANDKREIS CUXHAVEN. Vier Cuxland-Destinationen beteiligen sich am Pilotprojekt "Digitales Besuchermanagement", die Hardware wird bereits im Frühjahr montiert. Gibt es in der Spielscheune noch Kapazitäten? Herrscht in Duhnen Hochbetrieb? Sollte man lieber nach Dorum ausweichen oder empfiehlt sich ein Abstecher nach...

14.01.2022

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CNV

Wer in Otterndorf an die Parkscheibe denkt, vermeidet ein Knöllchen. Doch eine Stunde kostenlos Parken ist für viele nicht genug. Foto: Berg/ dpa

Knöllchen in der Otterndorfer Innenstadt erhitzen die Gemüter

OTTERNDORF. Nur einmal kurz in die Apotheke und am Auto folgt die böse Überraschung: 20 Euro für fünf Minuten Parken am Straßenrand. Wegen einer vergessenen Parkscheibe wurde es für eine Leserin teuer. Das sorgte für Unmut. Der Ärger über den Kontrolleur ist im Nachhinein groß. Bei Betroffenen, die sich an unsere Zeitung wendeten, kam durch ähnliche Situationen die Frage auf, ob...

14.01.2022

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CNV

Auch die Höhenretter der Berufsfeuerwehr Cuxhaven waren in Otterndorf im Einsatz. Foto: Berufsfeuerwehr Cuxhaven

Kanalschleuse in Otterndorf: Tödlicher Unfall auf der Großbaustelle

OTTERNDORF. Tragisches Unglück am Otterndorfer Deich: Bei Arbeiten auf der Großbaustelle an der Hadelner Kanalschleuse ist ein Mann am Mittwoch 15 Meter in die Tiefe gestürzt. Dabei erlitt der Bauarbeiter tödliche Verletzungen, wie die Polizei am Nachmittag bestätigte. Der Unfall ereignete sich am frühen Morgen um kurz nach 7 Uhr. Der Bauarbeiter stürzte aus noch nicht vollständig geklärten Gründen ins Schleusenbecken. Ermittlungen aufgenommen Bei dem Toten handelt es sich laut Polizei um einen 53-jährigen Mann tschechischer Staatsangehörigkeit. Die Polizei und das Gewerbeaufsichtsamt waren nach dem Unfall vor Ort und ermitteln. Seelsorger im Einsatz Ein Seelsorger kümmerte sich um die Kollegen des verstorbenen Mannes. Die genauen Umstände, die zu dem Unfall geführt haben, sind aktuell noch nicht geklärt und Gegenstand der kriminalpolizeilichen Ermittlungen.

13.01.2022

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CNV

Kommt ein Schleusentor geflogen: "Ganz sutsche" wird der 50 Tonnen schwere Stahlkoloss herabgelassen und eingehoben. Foto: Mangels

Tonnenschwerer Meilenstein: Otterndorfer Schleusentore am Haken

OTTERNDORF. Auf der Schleusenbaustelle am Deich wurden in den beiden vergangenen Nächten die großen Hubtore eingehoben. Tonnenschwerer Meilenstein: Mit einem Spezialkran wurden in den beiden vergangenen Nächten die großen Tore der Hadelner Kanalschleuse eingehoben. Die jeweils...

11.01.2022

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CNV

Urlauber auf der Duhner Promenade: Wegen Abstandsregeln und Limits ist das Thema Besucherlenkung in der Pandemie aktueller denn je. Foto: Potschka

So lief die erste Floß-Saison auf dem Hadelner Kanal

OTTERNDORF. Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt: Im Sommer starteten die Floßfahrten auf dem Hadelner Kanal. Wie lief die Saison? Einfach mal die Seele baumeln lassen, die Natur genießen und wie Tom Sawyer übers Wasser gleiten - die Floßfahrten auf dem Hadelner Kanal sind die neue...

30.12.2021

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CNV

Urlauber auf der Duhner Promenade: Wegen Abstandsregeln und Limits ist das Thema Besucherlenkung in der Pandemie aktueller denn je. Foto: Potschka

Cuxhaven: Elbfähre wird nach Norwegen gebracht

CUXHAVEN/BRUNSBÜTTEL. Die Elbfähre zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven hat ihren Betrieb eingestellt. Beantragte Corona-Härtefallhilfen waren nicht bewilligt worden. Das Schiff soll nun wieder nach Norwegen gebracht werden. Aus für die Elbfähre Cuxhaven-Brunsbüttel: Ein dreiviertel Jahr nach dem Start geben die Betreiber auf. Die Fähre stellte am Mittwoch den Betrieb ein, wie der Geschäftsführer der Elbferry GmbH & Co. KG, Heinrich Ahlers, mitteilte. Ende November hatte das Unternehmen wegen drohender Zahlungsunfähigkeit beim Amtsgericht Cuxhaven Insolvenzantrag gestellt. Keine Hoffnung für Fortführung des Betriebes Zuvor waren die im Juni von den Betreibern beantragten Corona-Härtefallhilfen von 800.000 Euro abgelehnt worden. Ein Widerspruch sei von der Härtefallkommission des Landes Schleswig-Holstein inzwischen ebenfalls abschlägig beschieden worden, sagte Ahlers. Es gebe keine Hoffnung mehr, eine Fortführung des Fährbetriebs sei betriebswirtschaftlich nicht mehr vertretbar, sagte Ahlers. Er sei enttäuscht vom Land. Die gecharterte Fähre werde nun wieder an den norwegischen Eigentümer zurückgebracht. Zu viele wirtschaftliche und rechtliche Gründe gegen Einsatz von Steuergeld Ein Sprecher des Wirtschaftsministeriums in Kiel sagte, es stehe außer Zweifel, dass sich die Härtefallkommission die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. In der Summe hätten aber eindeutig zu viele wirtschaftliche wie rechtliche Gründe gegen den Einsatz von Steuergeld gesprochen. Wirtschaftsminister Bernd Buchholz (FDP) habe stets betont hatte, dass eine Fährverbindung zwischen Brunsbüttel und Cuxhaven zwar wünschenswert sei, aber sich eigenwirtschaftlich tragen müsse. Oberbürgermeister sehr betroffen Cuxhavens Oberbürgermeister Uwe Santjer (SPD) zeigte sich betroffen: "Das Einstellen der Fährlinie ist für Cuxhaven ein Schlag ins Gesicht", sagte er. Für ihn sei es "vollkommen unverständlich, dass die Coronahilfen aus Schleswig-Holstein nicht gezahlt werden". Für ihn stehe fest, dass die Pandemie erheblich dazu beigetragen habe, dass das Fahrgast- und Transportaufkommen nicht so ausgefallen sei wie erhofft. Nicht der erste Versuch einer Querung der Elbmündung Die Fähre "Greenferry I" hatte Anfang März, mitten im Lockdown, den Fährbetrieb aufgenommen. Sie fuhr zwischen Brunsbüttel in Schleswig-Holstein und Cuxhaven in Niedersachsen täglich im Drei-Stunden-Takt. Auf der 130 Meter langen, mit Flüssigerdgas betriebenen Fähre hatten 150 Autos, 28 Lastwagen sowie 600 Personen Platz. Es war nicht der erste Versuch einer Querung an der Elbmündung: Die letzten beiden waren ebenfalls nach kurzer Zeit gescheitert, zuletzt war der Fährbetrieb Ende 2017 eingestellt worden. Auch von 1999 bis 2001 pendelte eine Fähre zwischen Cuxhaven und Brunsbüttel. Einstellung des Betriebes nicht absehbar gewesen Geschäftsführer Ahlers hatte nach dem Insolvenzantrag gesagt, der Betrieb sei Ende 2020 geplant worden. Damals sei nicht abzusehen gewesen, dass im Frühjahr 2021 wegen der Corona-Pandemie keine volle Auslastung auf der Fähre möglich sein würde.

15.12.2021

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Urlauber auf der Duhner Promenade: Wegen Abstandsregeln und Limits ist das Thema Besucherlenkung in der Pandemie aktueller denn je. Foto: Potschka

Schöpfwerke im Kreis Cuxhaven: Entwässerung des Hinterlandes läuft auf Hochtouren

KREIS CUXHAVEN. Regengüsse und die kleineren Sturmfluten der vergangenen Tage zeigen Nachwirkungen. Volle Kraft voraus heißt es zurzeit in den Schöpfwerken der Entwässerungsverbände in Cuxhaven und Land Hadeln. An der Elbe und im Hinterland herrscht Hochbetrieb. Der Hadelner Kanal und die Medem sind zum Beispiel randvoll. Vor allem um das Wasser aus dem Binnenland zu...

22.10.2021

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Die Otterndorfer Einsatzkräfte suchten im Wasser treibende Rehe. Die Tiere brachten sich aber selbst in Sicherheit. Foto: Feuerwehr Otterndorf

Sturm "Ignatz" in Otterndorf: Rehe im Wasser sorgen für Einsätze

OTTERNDORF. Zu vier Einsätzen sind die Otterndorfer Rettungskräfte am Donnerstag ausgerückt. Vor allem Sturmtief "Ignatz" sorgte für Arbeit. Zunächst musste die Otterndorfer Feuerwehr einen Übernachtungswürfel aus dem Wasser fischen. Der "Cube" machte sich im Deichvorland selbstständig. Der Würfel wurde an Land gebracht und der Spaß- und Spielscheune übergeben. Auch der Seenotrettungskreuzer aus Cuxhaven war kurzzeitig angefordert worden, konnte die Anfahrt aber abbrechen. Sorgen um Tiere Kurze Zeit später rückten die Einsatzkräfte wieder aus - erneut zum Deichvorland. Hier hatten Spaziergänger zwei Rehe im Wasser entdeckt und sich Sorgen gemacht. Nach kurzer Begutachtung wurde den Passanten klargemacht, dass ablaufendes Wasser war und Rehe gute Schwimmer seien. Es bestand keine Gefahr für die Tiere. Kein Sturm-Einsatz Wieder mussten am Nachmittag 13 Einsatzkräfte der Feuerwehr Otterndorf ausrücken, die sich noch vom vorherigen Einsatz im Feuerwehrhaus befanden. Diesmal befand sich eine rutschige dicke Dieselspur auf der Fahrbahn - beginnend an der Spiel- und Spaßscheune im Norderteiler Weg über die große Ortsstraße bis in die Scholienstraße. Die Gefährdung für Umwelt und Verkehrsteilnehmer wurde mit Ölbindemitteln in mühsamer Arbeit beseitigt. Ein Verursacher ist nicht bekannt. Wieder Angst um Rehe Gegen 18.30 Uhr wurden erneut Rehe im Wasser gemeldet. Nach ausreichender Erkundung stellten die Retter fest, dass weder Tiere noch Anrufer vor Ort waren. Gegen 19.45 Uhr wurde der einsatzreiche Tag beendet. (jl)

22.10.2021

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Der Schlafwürfel "Cube" hielt dem Wind in Otterndorf nicht stand. Fotos: Schröder

Otterndorf: Übernachtungswürfel "Cube" macht sich im Sturm selbstständig

OTTERNDORF. Heftige Böen fegen derzeit über unsere Heimatküste. Der Übernachtungswürfel "Cube", der eigentlich in Otterndorf für schöne Stunden bereit steht, hat sich dem Wind hingegeben. Es pfeift und rüttelt in Norddeutschland: Der erste Herbststurm ist da. Das Sturmtief "Ignatz" hat am Donnerstag auch in Otterndorf gewütet und für ordentlich Wind und Wellen gesorgt. Feuerwehr fängt den "Würfel" An der Hafeneinfahrt hat es den Schlafwürfel "Cube" erwischt: Bei Hochwasser hat sich das würfelförmige Zelt selbstständig gemacht und ist in Richtung Kanalschleuse abgetrieben. Die Feuerwehr rückte aus, um die ungewöhnliche Übernachtungseinrichtung einzufangen. Warum der "Cube" dort trotz des angekündigten Herbststurms noch stand, ist nicht bekannt. Start-Up aus Hamburg Betrieben wird der Schlafwürfel von dem Hamburger Start-up-Unternehmen Sleeperoo, das sich auf "Popup-Erlebnisübernachtungen" an besonderen Orten in Natur oder Kultur spezialisiert hat.

21.10.2021

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Die Deckwerksschau des Hadler Deichverbands begann am Dienstagmorgen an der Verbandsgrenze in Groden, wo sich das rückwärtige Deckwerk im Laufe der Jahr erhöht und stabilisiert hat. Dennoch soll der Wall aus Granitsteinen aus Uferschutzgründen erhöht werden. Foto: Sassen

Hochwasserschutz und mehr Platz für Radfahrer Richtung Otterndorf

ALTENBRUCH/OTTERNDORF. Wann es losgeht, steht noch nicht endgültig fest. Darüber, dass das Deckwerk aus Granitsteinen an der Hochwasserkante zwischen Groden und Otterndorf erhöht werden muss, besteht zwischen Torsten Heitsch vom Deichverband und den Vertretern der Wasserstraßen- und Schifffahrtsverwaltung in Cuxhaven aber Einigkeit. Über die Details sprachen die Teilnehmer der sogenannten Deckwerksschau am Dienstag, nachdem sie die einzelnen Abschnitte marschierend in Augenschein genommen...

08.09.2021

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Dichte Rauchschwaden zogen aus dem Ferienhaus. Die Otterndorfer Feuerwehrleute bekämpften die Flammen. Foto: Lange

Ferienhaus am See Achtern Diek brennt lichterloh

OTTERNDORF. Ein großes Ferienhaus am See Achtern Diek in Otterndorf Neuseeland ist am Mittwochnachmittag in Flammen aufgegangen. Gegen 15 Uhr bemerkten Nachbarn die Rauchentwicklung und riefen die Feuerwehr. Bei Eintreffen der Otterndorfer Einsatzkräfte war starker Rauch zu sehen. Kurz darauf zündete das Feuer in dem aus Holz gebauten Ferienhaus durch und das Gebäude brannte lichterloh. Die Urlauber aus Würzburg, die derzeit im Haus wohnen, waren nicht daheim.

08.09.2021

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Altenbrucher Deich: Der Altenbrucher Ortsrat kritisiert die Städte Cuxhaven und Otterndorf, die die versprochenen Kontrollen am Deichabschnitt zwischen Altenbruch und Otterndorf angeblich nicht durchgeführt haben. Der Deichschäfer klagt über massive Probleme mit uneinsichtigen Touristen. Foto: Sassen

Erkenntnis in Altenbruch: Massentourismus bringt Probleme

ALTENBRUCH. Der Altenbrucher Ortsrat hat sich auf seiner letzten Sitzung vor der Kommunalwahl mit dem zunehmenden Verkehr, dem Neubaugebiet und den Sorgen eines Schäfers beschäftigt. Es war die letzte Sitzung des Altenbrucher Ortsrates vor der Kommunalwahl am Sonntag und deshalb wurde noch einmal ordentlich darum gerungen, bei den zahlreich...

08.09.2021

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Politiker und Politikerinnen aus der Samtgemeinde Land Hadeln trafen bei einer Radtour am Hadelner Kanal auf den CDU-Landtagsabgeordneten Thiemo Röhler (5.v.r.), der Förderanträge für den Ausbau des Radwegenetzes entgegennahm. Foto: Thielebeule

Millionen-Investition geplant: Im Land Hadeln sollen neue Radwege entstehen

LAND HADELN. Die Samtgemeinde Land Hadeln will das Fahrradwegenetz ausbauen und hofft auf Zuschüsse in Höhe von rund 4,4 Millionen Euro - zudem will die Samtgemeinde selbst Geld für den Radwegebau in die Hand nehmen. Um das Radeln in der Samtgemeinde Land Hadeln attraktiver und sicherer zu gestalten, sollen entlang des Hadelner Kanals sowie in der Gemeinde Wingst und der...

20.08.2021

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CNV

Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt: Auf den Flößen, die am Hadelner Kanal in Otterndorf gemietet werden können, kommt man sich im Nu wie Tom Sawyer vor, der mit seinem Freund Huckleberry Finn über den Mississippi schippert. Foto: Leuschner

Ohne Floß nix los: So schön ist die Tour auf dem Hadelner Kanal

LAND HADELN. Ein Hauch von Abenteuer inmitten der zivilisierten Welt: Auf dem Hadelner Kanal kann man neuerdings mit dem Floß herumschippern. Der Hadelner Kanal ist kürzer als der Mississippi. Und deutlich ruhiger, verkehrsärmer. Dafür hatte das Floß von Mark Twains berühmter Romanfigur Tom Sawyer...

25.07.2021

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CNV

Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des alten Gasthauses "Zur Schleuse". Die Geschichte des Gebäudes reicht bis ins 16. und 17. Jahrhundert zurück. Genau datieren lässt sich der Bau nicht, allerdings gibt es im Gebäude eine Balkeninschrift mit der Jahreszahl 1672. Foto: Mangels

Darum geht es beim verfallenen Gasthaus "Zur Schleuse" in Otterndorf nicht voran

OTTERNDORF. Die Gaststätte "Zur Schleuse" verfällt immer mehr. Die Besitzer haben eigentlich Pläne für das Gebäude, doch die Stadt legt ihr Veto ein. "Es ist kompliziert" - so könnte man wohl den "Beziehungsstatus" zwischen den Eigentümern des denkmalgeschützten ehemaligen Gasthauses "Zur Schleuse" und der...

13.07.2021

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Neue Strandpromenade

Städtebauliches Gutachterverfahren der Strandpromenade und des Deichvorlandes

21.06.2021

Kein Einvernehmen für „Schleuse“

Kein Einvernehmen für „Schleuse“

CNV

Zusehends verkommt das markante Fachwerkgebäude "Zur Schleuse" beim Hafen in Otterndorf am Eingang zum Ferienhausgebiet. Foto: Kramp

Schifferkneipe in Otterndorf: Frust über Schandfleck im Feriengebiet

OTTERNDORF. Das denkmalgeschützte ehemalige Gasthaus "Zur Schleuse" bleibt ein Schandfleck in Otterndorf. Das Haus verfällt weiter, ohne dass sich jemand kümmert. "Goodbye Jonny" oder "La Paloma" sind längst verklungen. Die urige Schifferkneipe ist Vergangenheit. Das traditionsreiche historische "Gasthaus zur Schleuse"...

03.06.2021

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CNV

An der neuen Flutmulde könnte eine Stufenmauer für "Sehleute" entstehen, so die Pläne von Sweco. Foto: Sweco (Betriebsstätte Cuxhaven)

Otterndorf: Das sind die ersten Entwürfe für die neue Strandpromenade

OTTERNDORF. Die ersten Planungsentwürfe für die Neugestaltung der Flaniermeile am Otterndorfer Grünstrand wurden jetzt vorgestellt. Noch ist es Zukunftsmusik, doch die Ideen zur Neugestaltung der Otterndorfer Strandpromenade werden konkreter. Jetzt wurden Entwürfe aus einem...

11.06.2021

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CNV

Maritime Bummelmeile: Die Promenade am Grünstrand dürfte Otterndorfs beliebteste Flanierstrecke sein. Foto: Trüde

Von Toilettenhäuschen bis Seebrücke: Weitere Ideen für Strandpromenade in Otterndorf

OTTERNDORF. Die Flaniermeile am Otterndorfer Grünstrand soll modernisiert und zu einer neuen maritimen Visitenkarte entwickelt werden. Aber wie? Die politischen Beratungen darüber, wie Promenade und Grünstrand in Zukunft aussehen könnten, beginnen in Kürze. Doch welche Wünsche haben die Otterndorfer...

06.04.2021

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CNV

Noch im Herbst 2017 hatten sich die Mitglieder des Deichverbandes bei Deichschäfer Kay Krogmann (mit Forke) über die zunehmenden Probleme mit Hunden und Wölfen erkundigt. Archivfoto: Sassen

Hundeverbot am Deich zwischen Cuxhaven und Otterndorf sorgt für Diskussionen

CUXHAVEN/OTTERNDORF. Das größte Problem des Hadelner Deichverbandes sind derzeit nicht die Folgen von Sturmfluten, sondern die Diskussion mit Hundehaltern. Seit dem 1. April dürfen Hundehalter mit ihren Vierbeinern nicht mehr am Deich spazieren gehen. Auch nicht, wenn die Hunde angeleint sind. Seit die neuen...

06.04.2021

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CNV

TV-Koch Steffen Henssler eröffnet ein neues Restaurant in Otterndorf. Foto: Christina Sabrowsky/dpa

Steffen Henssler eröffnet Restaurant in Otterndorf

OTTERNDORF. Schon im Mai soll Otterndorf ein neues kulinarisches Angebot bekommen. In den ehemalige Elbterrassen eröffnet Spitzenkoch Steffen Henssler ein neues Restaurant. Im April vorigen Jahres wurde das Otterndorfer Restaurant Elbterrassen an die Planet-Gruppe von Sven Hollesen verkauft. Das Unternehmen plant nach eigenen Angaben, auf dem Grundstück ein Hotel mit Festsaal und Tagungsmöglichkeiten zu errichten. Bis es so weit ist, eröffnet zum Saisonstart ein "Ahoi Steffen Henssler" in den bestehenden Räumlichkeiten der Elbterrassen. Dafür wird der Gastraum umgebaut und die Sitzplätze dabei reduziert: von aktuell 180 auf 170 Plätze. Auch in Travemünde "Ich freue mich, dass Einheimische und Touristen bald wieder die Elbterrassen mit Leben erfüllen", so Michael Dock, Mitgeschäftsführer der neuen Gesellschaft Elbterrassen GmbH & Co. KG und ehemaliger Eigentümer der Elbterrassen. Das erste "Ahoi Steffen Henssler" außerhalb Hamburgs hat an der "Beach Bay" Travemünde eröffnet, einem weiteren Ferienprojekt der Gruppe. Eröffnung wohl im Mai "Der Standort ist ideal. Und für das bestehende Ferienprojekt in Otterndorf und auch in Hinblick auf die zwei neuen Feriendörfer, die ihren Planungsstartschuss bekommen haben, ist das Ahoi eine Bereicherung", so Hollesen. Vereinbart ist, dass das Restaurant "Ahoi Steffen Henssler" auch in das zukünftige Hotel integriert wird. Die Eröffnung im Mai ist abhängig von der Entwicklung der Corona-Pandemie.

29.03.2021

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Jonathan Scharf ist der neue Pächter des Otterndorfer Ratskellers. Foto: Mangels

Neues Leben für alten Ratskeller in Otterndorf

OTTERNDORF. Neuer Glanz für alte Mauern: Der Otterndorfer Ratskeller wird derzeit entrümpelt und anschließend umfassend saniert und modernisiert. Wenn Mauern sprechen könnten, so hätte der Otterndorfer Ratskeller sicherlich einiges zu erzählen. Von Krieg und Frieden, von Freud und Leid, von Hunger und...

31.03.2021

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Christoph Sohnrey, Ole Fredebohm, Peter Martin Stelzenmüller, Dirk Beneke, Ute Mushardt und Sarah Rose (von links) haben sich zusammengetan, um dem Tourismus in Otterndorf neue Impulse zu verleihen. Foto: Mangels

Arbeitskreis gegründet: Neue Impulse für das Nordseebad Otterndorf

OTTERNDORF. Die fünf großen Otterndorfer Tourismus-Akteure wollen gemeinsam etwas bewegen und haben einen Arbeitskreis gegründet. Sie wollen mehr gehört werden, sich vernetzen und gemeinsam etwas für Otterndorf bewegen: Die fünf großen Tourismus-Akteure der Medemstadt haben sich unter dem...

20.03.2021

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Auch wenn die Otterndorfer Strandpromenade in die Jahre gekommen ist - Einheimische und Urlauber lieben sie nach wie vor. In Kürze starten die politischen Beratungen darüber, wie die Bummelmeile modernisiert und verschönert werden kann. Foto: Trüde

Ideen für Promenade: Das wünschen sich die Otterndorfer für die Flaniermeile

OTTERNDORF. Was wünschen sich die Otterndorfer Bürger, die Gäste und Urlauber für die Flaniermeile am Strand? Hier gibt‘s die Ergebnisse. Die Flaniermeile am Otterndorfer Grünstrand ist in die Jahre gekommen und entspricht nicht mehr den modernen und hochwasserschutztechnischen Anforderungen. Deshalb sollen der Weg und das "Drumherum" modernisiert und zu einer neuen maritimen Visitenkarte entwickelt werden. Die politischen Beratungen dazu beginnen in Kürze. Was aber wünschen sich die Otterndorfer Bürger, die Gäste und Urlauber für die Strandpromenade? In der Zeitung und auf Facebook haben wir einen Aufruf gestartet, um Ideen zu sammeln. Wir dokumentieren die Zuschriften in einem Leserforum. Wie wäre es mit Turngeräten aus Edelstahl? Das ist Marlis Lehmanns Vorschlag zur Aufwertung des Grünstrandes und der Strandpromenade. "Sie rosten nicht und es wäre eine einmalige Anschaffung", findet die Otterndorferin. Darüber hinaus setzt sie sich für Blumenkübel und eine große Info-Tafel ein, auf der zu sehen ist, welche Unterkünfte gerade belegt sind. Und: "Täglich müsste ein Ausflugsschiff alle paar Stunden auf der Medem oder der Elbe fahren." Richtige Strandkörbe Inken Junge sind die traditionellen Otterndorfer Strandkabinen ein Dorn im Auge. Sie fordert "die Anschaffung stabiler, abschließbarer Strandkörbe, in denen man nicht auf klapprigen Stühlen sitzen muss". Das würden die Urlauber, wenn sie ihre Ferien an Nord- oder Ostsee buchen, heutzutage erwarten. Inken Junge ist überzeugt: "Richtige" Strandkörbe werten das ganze Erscheinungsbild am Grünstrand positiv auf. Uwe Rehm regt an, die Flaniermeile zu verbreitern und in einen Fußgänger- und Radfahrerbereich zu teilen. "Diese optische Trennung würde insbesondere in den stark frequentierten Monaten sowohl den Fußgängern, aber auch den Nutzern des Fernradeweges mit Reisegepäck und Trailern das Fahren erleichtern und das von mir häufig beobachtete gegenseitige Unverständnis vermindern", meint der Otterndorfer. Die Fahrradfahrer hat auch Elke Markgraf-Lührs im Blick: "Ich schlage vor, das große, halbrunde Einstiegsloch eindeutig zu markieren oder abzugrenzen." Aus ihrer Sicht ist diese Vertiefung eine echte Gefahrenquelle. "Es wundert mich, dass dort noch kein unachtsamer Radler hineingepurzelt ist. Und wenn es passiert, dann könnte es böse ausgehen." Optische Abgrenzung Auch Birgit Huster plädiert für eine Zweiteilung der Promenade für Fußgänger und Radfahrer. Mit unterschiedlichen Pflasterungen könnte eine optische Abgrenzung hergestellt werden. Gedanken hat sich die Otterndorferin auch zur Beleuchtung macht: Statt großer Laternen würde sie sich im Boden verankerte Solar-Leuchten - ähnlich wie auf dem Deichkronenweg - wünschen. Sitzgelegenheiten könnte man in Form von stilisierten Fischerbooten aufstellen. Ganz wichtig dabei: "Mit Lehnen und Abfalleimern." Die "Freibeuter-Strandbar" sollte bestehen bleiben und eventuell etwas vergrößert werden, meint Birgit Huster. Dort könnte man auch die Toiletten ansiedeln. Weitere Imbiss-Buden oder Verkaufsstände lehnt sie ab, "denn diese sind bereits am Ankerplatz genügend vorhanden." Überhaupt: Von einer "Halli-Galli-Meile" mit Imbiss-Buden, Ständen, Spielplatz und weiteren Sportaktivitäten für Jugendliche will sie nichts wissen, "denn gerade der ruhige und sanfte Tourismus sollte hier am Grünstrand von Otterndorf weiter gelebt werden." Nach unserem Aufruf meldeten sich aber auch Leserinnen und Leser, die der Auffassung sind, dass alles so bleiben sollte, wie es ist. "Es muss doch nicht immer alles zugebaut werden", schreibt etwa Lucy Dea bei Facebook. Und Carola Ginger fragt: "Muss denn immer alles aufgehübscht und optimiert werden?"

07.03.2021

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Wie soll die Promenade am Otterndorfer Strand in Zukunft aussehen? Foto: Thomas Trüde

Promenade am Otterndorfer Strand: Ideen für die Zukunft gesucht

OTTERNDORF. Die Promenade an der Wasserkante dürfte Otterndorfs beliebteste Flanierstrecke sein. Doch wie soll sie in Zukunft aussehen? Die Bummelmeile ist in die Jahre gekommen, strahlt den Charme längst vergangener Zeiten aus. Deshalb sollen der Weg und das "Drumherum" unter Beachtung des Hochwasserschutzes modernisiert und zu einer neuen maritimen Visitenkarte entwickelt werden. Politische Beratungen Die politischen Beratungen dazu beginnen in Kürze. Die Fraktionen im Stadtrat haben bereits konkrete Vorstellungen. Sie reichen von festen Toiletten und einem sturmflutsicheren Spielplatz bis zu Möglichkeiten für Wassersport und einem passenden Beleuchtungskonzept. Was wünschen sich die Otterndorfer? Was aber wünschen sich die Otterndorfer Bürger, die Gäste und Urlauber für die Strandpromenade? Welche zusätzlichen Angebote am Grünstrand und am "Kap Jakob" wären denkbar? Unsere Zeitung ruft ihre Leser dazu auf, konkrete Vorschläge zu machen. Schicken Sie Ihre Ideen an die NEZ-Redaktion, entweder per E-Mail an mangels@nez.de oder per Post an die NEZ-Redaktion, Wallstraße 12, 21762 Otterndorf. Die Beiträge veröffentlichen wir in einem Leserforum.

01.03.2021

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Maritime Bummelmeile: Die Promenade am Grünstrand dürfte Otterndorfs beliebteste Flanierstrecke sein. Foto: Thomas Trüde

Flaniermeile: Schönheitskur für Strandpromenade in Otterndorf

OTTERNDORF. Die Flaniermeile am Otterndorfer Grünstrand soll modernisiert und zu einer neuen maritimen Visitenkarte entwickelt werden. Spazieren, Fahrrad fahren, Schiffe gucken und die frische Seeluft genießen: Die Promenade an der Wasserkante dürfte Otterndorfs beliebteste Flanierstrecke...

22.02.2021

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Acht Jahre ist es her, dass in Otterndorf über die zukünftige Entwicklung der Medemstadt diskutiert wurde. Vieles aus dem Leitbild "Unser Otterndorf 2020" konnte bis jetzt nicht umgesetzt werden. Foto: Mangels

Acht Jahre Zeit: Bürgerwünsche in Otterndorf kaum umgesetzt

OTTERNDORF. Das Leitbild "Unser Otterndorf 2020" war in den vergangenen Jahren Wegweiser und Entscheidungsgrundlage für die Entwicklung der Medemstadt. Mittlerweile ist das Zieljahr 2020 erreicht. Zeit, um Bilanz zu ziehen. Welche Ziele wurden umgesetzt? Hinter welche Bürgerwünsche kann ein Haken gemacht werden? Und welche Ideen warten noch auf ihre Verwirklichung? Ein Überblick...

16.09.2020

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Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des alten Gasthauses "Zur Schleuse". Die Geschichte des Gebäudes reicht bis ins 16. und 17. Jahrhundert zurück. Genau datieren lässt sich der Bau nicht, allerdings gibt es im Gebäude eine Balkeninschrift mit der Jahreszahl 1672. Foto: Mangels

EU-Finanzspritze für das Otterndorfer Gasthaus "Zur Schleuse"?

OTTERNDORF. Die Eigentümer des mehr als 300 Jahre alten Gasthauses "Zur Schleuse" in Otterndorf hoffen bei der Sanierung auf EU-Unterstützung. Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des alten Gasthauses "Zur Schleuse". Die mehr als 300 Jahre alte, seit neun Jahren leer stehende...

29.06.2020

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Das Gebiet um den Badesse im Otterndorfer Feriengebiet soll nicht durch den Neubau von Ferienhäusern beeinträchtigt werden. Foto: Kramp

Stadtrat bremst: Für behutsame touristische Entwicklung in Otterndorf

OTTERNDORF. Der Otterndorfer Stadtrat hat eine deutlich abgespeckte Planung für weitere Ferienhäuser in der Medemstadt verabschiedet. Die Stadt Otterndorf schreitet mit der Weiterentwicklung ihrer touristischen Angebote voran. Der Stadtrat verabschiedete einen gemeinsamen Antrag von...

19.06.2020

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Die Elbterrassen am Seglerhafen in Otterndorf bieten besten Panoramablick auf den Schiffsverkehr auf der Elbe. Ob sich der neue Eigentümer mit seinen Vorstellungen, hier einen Dreiklang aus Gastronomie, Veranstaltungen und Hotel umzusetzen, muss sich noch entscheiden. Foto: Kramp

"Muss zu Otterndorf passen": Politik spricht mit Investor über Elbterrassen

OTTERNDORF. Nach Vorstellungen des neuen Eigentümers soll in den traditionsreichen Elbterrassen vor dem Deich an der Elbe in Otterndorf ein Dreiklang aus Gastro, Veranstaltungssaal und Hotel entstehen. Was die Politik dazu sagt. Zu einem interfraktionellen Gespräch kam der Stadtrat Otterndorf mit Sven Hollesen (Planet-Haus) zusammen. Hollesen hat, wie berichtet, die Otterndorfer...

22.05.2020

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Einmalige Lage: Die "Elbterrassen" in Otterndorf. Foto: Schröder

Vision: Hochwertiges Hotel vor dem Elbdeich in Otterndorf

OTTERNDORF. Der Investor Sven Hollesen hat die traditionsreichen "Elbterrassen" in Otterndorf gekauft. Und er hat damit Großes vor. Kann seine Vision Wirklichkeit werden? Über den Stil des 70er Jahre Gebäudes und das Ambiente darf man durchaus geteilter Meinung sein. Unstrittig aber ist: Das ist allerfeinste touristische Lage...

16.05.2020

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Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des alten Gasthauses "Zur Schleuse". Die Geschichte des Gebäudes reicht bis ins 16. und 17. Jahrhundert zurück. Genau datieren lässt sich der Bau nicht, allerdings gibt es im Gebäude eine Balkeninschrift mit der Jahreszahl 1672. Foto: Mangels

Was passiert mit dem Otterndorfer Gasthof "Zur Schleuse"?

OTTERNDORF. Seit neun Jahren liegt es im Dornröschenschlaf, das historische Gasthaus "Zur Schleuse" in Otterndorf. Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des denkmalgeschützten Gebäudes. Wann wird die mehr als 300 Jahre alte Schankwirtschaft wachgeküsst?Spricht man...

16.04.2020

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Otterndorfer Einwohner folgten der Einladung der SPD. Foto: Kramp

Diskussionen um Otterndorfer Ferienhausgebiet reißen nicht ab

OTTERNDORF. Seit neun Jahren liegt es im Dornröschenschlaf, das historische Gasthaus "Zur Schleuse" in Otterndorf. Immer stärker nagt die Zeit an der Bausubstanz des denkmalgeschützten Gebäudes. Wann wird die mehr als 300 Jahre alte Schankwirtschaft wachgeküsst?Spricht man...

04.06.2019

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Das Ferienhausgebiet Otterndorf soll wieder wachsen. Bevor die Pläne präsentiert werden, sollen allerdings noch Kosten für die öffentliche Infrastruktur errechnet werden. Foto: Schröder

Otterndorf: Was wird aus Plänen um Ferienimmobilien?

OTTERNDORF. Der Investor Sven Hollessen hat neue Pläne für das Otterndorfer Ferienhausgebiet präsentiert. Sie werden allerdings noch nicht öffentlich diskutiert. Was wird aus den Plänen des Investors Sven Hollessen, in Otterndorf neue Ferienimmobilien zu bauen? Während es um dieses Thema in der Öffentlichkeit zwar still...

17.05.2019

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Wie geht es weiter mit dem Otterndorfer Traditionscafé Brüning? Foto: Mangels

Stadt Otterndorf sollte Finger von Café-Übernahme lassen

Keine Frage, das Café Brüning, im Herzen der Altstadt, ist eine Institution. Es ist Klön-Zentrale und touristisches Aushängeschild. Es gehört zu Otterndorf wie die Medem und das Altstadtfest. Dass Verwaltung und Stadtmarketing um eine Fortführung des Café-Betriebs bemüht sind, ist nachvollziehbar. Allerdings dürfen diese Bemühungen nicht darin münden, dass die Stadt am Ende die Betreiber- beziehungsweise Pächterrolle übernimmt - Prestigeobjekt hin oder her. Nur einmal angenommen: Was passiert, wenn der nächste Bäcker, der nächste Gastronom oder der nächste Kneipenwirt bei der Stadt anklopft und um Unterstützung bittet? Wo zieht man die Grenze? Es kann nicht sein, dass die Stadt ein Objekt als rettenswert auswählt, mit Steuermitteln auf Kurs bringt, aber andere links liegen lässt. Also lieber gleich die Finger davon lassen. Auch der Eigentümer des früheren Gasthauses "Zur Schleuse" hat bei der Stadt Otterndorf um Unterstützung gebeten, um die Sanierung des denkmalgeschützten Gebäudes wuppen zu können. Die Stadt hat das abgelehnt - und das ist auch richtig so. An dieser konsequenten Linie sollte die Stadt Otterndorf festhalten. Die Stadt kann bestmögliche Rahmenbedingungen für die Wirtschaft schaffen, sie kann vermitteln und beraten. Aber selbst mitmischen? Bitte nicht. Das würde für Unruhe sorgen, eine Neiddebatte auslösen und das Spiel der freien Wirtschaftskräfte durcheinanderbringen.

.11.2018

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Wie geht es weiter mit dem Otterndorfer Traditionscafé Brüning? Inhaber Olaf Brüning will den Betrieb zum Jahresende aufgeben. Einen Käufer hat er noch nicht gefunden. Springt die Stadt als Café-Retter ein? Foto: Mangels

Springt Stadt Otterndorf als Café-Retter ein?

OTTERNDORF. Fast jeder Otterndorfer hat hier wohl schon ein Eis geschleckt, einen Kaffee getrunken oder ein Stück Torte schnabuliert. Auch außerhalb der Otterndorfer Stadtgrenzen ist das Café Brüning eine Institution und ein beliebtes Ausflugsziel. "Wir treffen uns bei Brüning zum Eis-Essen"...

13.11.2018

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Müllwagen im Cuxland sollen nicht rückwärts fahren

KREIS CUXHAVEN. Müllwagen im Kreis Cuxhaven sollen künftig nicht mehr rückwärts fahren. Von Jens-Christian Mangels Was Honecker einst auf den Arbeiter- und Bauernstaat DDR dichtete, könnte jetzt für Müllwerker im Kreis Cuxhaven zur neuen Losung werden: „Vorwärts immer,...

08.06.2018

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Ist Ferienhausprojekt gut für Otterndorf?

OTTERNDORF. Die Diskussion um die Ferienhaus-Pläne des Investors Sven Hollesen in der Otterndorfer Bevölkerung geht weiter. Von Jens-Christian Mangels Drei Tage nach der Informationsveranstaltung in den Seelandhallen diskutieren die Otterndorfer weiter eifrig über die Ferienhaus-Pläne des dänischen Investors...

06.03.2018

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Otterndorfer Politiker nehmen Stellung

OTTERNORF. Pläne für das Ferienhausgebiet will Investor Hollesen am 3. März vorstellen. Auf die Infoveranstaltung verweist auch die Otterndorfer Kommunalpolitik. Von Wiebke Kramp und Jens-Christian Mangels Als Investor ist Sven Hollesen von der deutsch-dänischen Planet Gruppe zurzeit dabei, ein neues Ferienhausgebiet in Otterndorf zu planen. Mit im Boot ist die...

25.02.2018

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Zoff um Ausbau des Ferienhausgebietes in Otterndorf

OTTERNDORF. In der Stadt Otterndorf bahnt sich ein politischer Streit um die Erweiterung des Ferienhausgebietes an. Von Jens-Christian Mangels Das Otterndorfer Ferienhausgebiet soll weiter wachsen – so viel steht fest. Doch in welcher Form und in welchem Ausmaß das passieren wird, darüber gibt es in...

10.01.2018

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Otterndorf weiter auf Wachstumskurs

OTTERNDORF. Die Stadt Otterndorf erhält ein neues Ferienhausgebiet zwischen Spiel- und Spaßscheune und Medem. Ein Investor ist gefunden. Von Wiebke Kramp Die Stadt wächst. Ein neuer Stadtteil für bis zu tausend Neubürger entsteht. Jetzt ist der Startschuss für noch weiteren Zuwachs gefallen: Ein neues...

28.07.2017

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Zur Schleuse: Schandfleck in Otterndorf

OTTERNDORF. Seit fünf Jahren ruht der Betrieb in der urigen Schifferkneipe am Deich in Otterndorf. "Zur Schleuse" in bester touristischer Hafenlage ist ein Schandfleck. Von Wiebke Kamp Auf die im Schaukasten draußen an der Hauswand angepriesenen Gerichte kann man lange warten. Da verhungert der Gast wohl eher. Denn „Scholle Küchenchef“ –...

20.05.2016

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Was wird aus dem Traditionshaus?

OTTERNDORF. Das Gasthaus „Zur Schleuse hat vor vier Jahren den Betrieb eingestellt. Das Gebäude verlottert: Die Fassade des blutroten Fachwerkhauses...

15.07.2015

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